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Jannik Sinner ist so gut wie noch nie. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SARAH STIER

Sinner zerbröselt nächste Bestmarke und träumt von Turin

Jannik Sinner klettert in der Weltrangliste immer weiter nach oben. Seit Montag hat er ein neues Best Ranking inne.

Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den US Open, hat Jannik Sinner das Achtelfinale erreicht, wo er sich jedoch Alexander Zverev geschlagen geben musste. Für den Einzug in die Top 16 kassierte Sinner nicht nur 265.000 Dollar Preisgeld (zirka 220.000 Euro), sondern auch 180 Weltranglistenpunkte. Im ATP-Computer arbeitete sich der 20-Jährige deshalb von Rang 16 auf Position 14 vor. So weit oben war Sinner – und auch kein anderer Südtiroler – noch nie.


Sinner tastet sich also langsam aber sicher an die Top 10 ran. Und: Er hat Chancen, bei den ATP-Finals – das wichtigste Tennisturnier nach den Grand Slams – Mitte November in Turin dabei zu sein. Dort spielen die besten 8 Profis der laufenden Saison mit. Aktuell liegt Sinner in dieser speziellen Rangliste mit 2255 Punkten auf Rang 10 (eigentlich auf Platz 11, aber Rafael Nadal hat seine Saison schon beendet und kommt deshalb nicht mehr in Frage). Vor ihm sind mit Casper Ruud (Norwegen, 2675 Punkte), Hubert Hurkacz (Polen, 2505) und Felix Auger-Aliassime (Kanada, 2320) drei formstarke Profis zu finden, die jedoch noch alle in Reichweite sind. Auf Hurkacz, der in der bereinigten Rangliste auf Platz 8 liegt, fehlen Sinner 250 Punkte.

Seppi behauptet seinen Platz
Sollte Sinner den Sprung in die ATP-Finals nicht schaffen, könnte er immer noch bei den Next Gen Finals, bei denen sein Stern vor zwei Jahren aufgegangen ist, mitspielen. Bis dahin stehen aber noch einige Turniere an. Er lässt das ATP-250-Turnier in Metz aus, dafür wird er ab 27. September in Sofia spielen und dort als Titelverteidiger an den Start gehen. Danach sind Teilnahmen in Indian Wells (7. bis 17. Oktober) und Antwerpen (18. bis 24. Oktober) geplant.

Auch Andreas Seppi hat noch einiges vor in diesem Jahr. In der kommenden Woche steht er in Nur-Sultan in Kasachstan im Hauptfeld. Nach seinen phänomenalen Auftritten bei den US Open, die ihn bis in die dritte Runde gebracht haben, wird der Kalterer Tennisprofi aller Voraussicht nach in den Top 100 überwintern. Im ATP-Ranking hat er sich um einen Platz auf Rang 88 verbessert. Wenn man bedenkt, dass der 37-jährige Routinier zu Jahresbeginn zwischenzeitlich noch auf Position 108 lag und nach den verpatzten Australian Open sogar an einen Rücktritt dachte, ist das schon eine sehr beeindruckende Leistung, die zeigt, aus welchem Holz Seppi geschnitzt ist.

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