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Bozen war für Salzburg (zwei Mal) keine Reise wert

Der HCB und Salzburg lieferten sich einen spannenden Fight (Foto: GEPA)

Der HCB und Salzburg lieferten sich einen spannenden Fight (Foto: GEPA)

30. November 2016, 08:35 Eishockey

Metropolits erster Treffer im Dress der Foxes (Foto: Vanna Antonello)

Metropolits erster Treffer im Dress der Foxes (Foto: Vanna Antonello)

Weil die Partie HCB Südtirol Alperia gegen den EC Red Bull Salzburg am vergangenen Dienstag abgesagt werden musste (13 Spieler der Foxes waren an einem Magen-Darm-Virus erkrankt, Anm. d. Red.), mussten die Bullen unverrichteter Dinge in die Mozartstadt zurückkehren. Sieben Tage später wurde das Match nachgeholt. Wieder war die Fahrt für Thomas Raffl und Co. umsonst, die Pokel-Truppe gewann 4:3.

Die 3224 Zuschauer in der Bozner Eiswelle bekamen von Beginn weg ein packendes Duell zu sehen. Die Foxes erwischten dabei den besseren Start und begannen vor heimischem Publikum sehr druckvoll. Zunächst war Kearney noch glücklos (2.), aber in der sechsten Minute traf Metropolit mit einem satten Schuss ins kurze, linke Eck. Das Zuspiel für das erste Tor des ehemaligen NHL-Haudegens im Dress der Foxes kam von Kapitän Egger, der Augenblicke davor die Strafbank verlassen hatte. Auch in der Folge waren die Weiß-Roten das aktivere Team, fanden in Gracnar aber stets ihren Meister. Gegen Ende des Startdrittels wurden die Bullen dann immer stärker. Melichercik zeichnete sich in der 15. Minute bei einem Schuss von Jakubitzka aus, ehe Hughes am Bozner Goalie hängenblieb. Auf der Gegenseite scheiterte Reid am Pfosten, bevor Welser den nicht unverdienten Ausgleich erzielte, weil die Salzburger die Schlagzahl merklich erhöht hatten. Sekunden vor der ersten Sirene leistete sich Egger einen Schnitzer, den Raffl beinahe bestraft hätte.

Auch im Mitteldrittel drückten die Hausherren, die beste Möglichkeiten mit Oleksuk und Bernard jedoch liegenließen. Trotzdem gingen die Foxes neuerlich in Führung, und zwar durch Daniel Frank, der nach Egger-Vorlage nicht lange rumfackelte (27.). Doch der Jubel war in der Eiswelle kaum verhallt, da klingelte es im Kasten von Melichercik: Jakubitzskas Schuss von der Blauen Linie zappelte im Netz. Und für die Gäste kam es noch besser, denn zunächst musste Egger wegen Haltens in die Kühlbox und im Powerplay gingen die Mozartstädter zum ersten Mal in Führung. Dieses Mal war es Welser, der im Slot lauerte und verwertete (28.). Als bei Salzburg in der 36. Minute zuerst Herburger, danach Thomas auf die Strafbank mussten, glichen der Rekordmeister aus. Reid nutzte die doppelte Überzahl und war nach einem Oleksuk-Pass zur Stelle.

Der letzte Spielabschnitt begann mit einer Chance für Frigo (42.), ehe Pallestrang die Scheibe übers Plexiglas haute und in die Kühlbox musste. Und im Powerplay schlugen die Foxes eiskalt zu, als Egger auf Root passte und dieser Gracnar zum vierten Mal das Nachsehen gab. In der 49. Minute mussten mit Jakubitzka und Flood gleich zwei Salzburger für zwei Minuten vom Eis, aber die Pokel-Truppe konnte die doppelte Überzahl nicht ausnutzen. Kaum waren beide Teams komplett, ging es für Vallerand auf die Strafbank. Thomas mit einem Alleingang fand in Melichercik seinen Meister (52.) – und das war auch schon die einzige nennenswerte Chance für die Gäste im Powerplay. Vier Minuten vor Schluss musste Root für zwei Minuten runter. Raffl konnte eine Olson-Vorlage aber nicht verwerten. In der Folge warfen die Salzburger alles nach vorne - doch die Bozner zogen den Heimsieg an Land.  


EBEL – Die Spiele vom Dienstag, 29. November 2016

HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg 4:3 (1:1, 2:2, 1:0)
1:0 Metropolit (5.30), 1:1 Welser (18.05), 2:1 Frank (26.16), 2:2 Jakubitzka (26.51), 2:3 Welser (27.46/PP), 3:3 Reid (36.54/PP2), 4:3 Root (45.39/PP)
Zuschauer: 3224

HDD Olimpija Ljubljana -  UPC Vienna Capitals 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)
0:1 Vause (2.41), 0:2 Tessier (10.46), 0:3 Tessier (12.53), 0:4 Pollastrone (34.54), 0:5 Holzapfel (41.02)
Zuschauer: 200


Die Tabelle:

1. UPC Vienna Capitals 55 Punkte
2. EC Red Bull Salzburg 49
3. EHC Liwest Black Wings Linz 49
4. HC TWK Innsbruck 44
5. HCB Südtirol Alperia 44
6. EC VSV 35
7. Moser Medical Graz 99ers 32
8. HC Orli Znojmo 32
9. EC KAC 29
10. Fehervar AV19 26
11. Dornbirner EC 23
12. HDD Olimpija Ljubljana 17


Hannes Kröss/SportNews

Alter: 9 Tag(e)