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HCB: Platz 6 muss keine Utopie sein

25:23 - Jari Suikkanen hat als HCB-Coach schon mehr Punkte geholt als Pat Curcio.

25:23 - Kai Suikkanen hat als HCB-Coach schon mehr Punkte geholt als Pat Curcio.

12. Januar 2018, 09:34 Eishockey

In der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) sind noch 6 Runden des Grunddurchganges ausständig, bevor die 12 Teams halbiert werden. Die Top 6 ermitteln dann die Ausgangslage fürs Playoff-Viertelfinale, während sich die anderen 6 um die restlichen 2 Viertelfinalplätze matchen. Und der HCB Südtirol Alperia hat noch nicht die Hoffnung auf Platz 6 aufgegeben – zu Recht.

Anfang Dezember schien die Lage aussichtslos: Der HCB lag weit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang und die Vereinsführung musste durchgreifen. Der glücklose Coach Pat Curcio wurde durch Kai Suikkanen ersetzt, der nach wenigen Spielen eine deutliche Trendwende einleitete.


Schon mehr Punkte unter Suikkanen als unter Curcio

In den 23 Partien mit Pat Curcio an der Bande haben die Foxes exakt gleich viel Punkte, also 23, erobert. Unter der Führung von Kai Suikkanen wurden hingegen bereits 25 Punkte eingefahren – und das in nur 15 Partien.

Was beide Trainer vereint, ist die Tatsache, dass der überwiegende Großteil der HCB-Niederlagen mit nur einem Tor Differenz ausgefallen sind. Unter Curcio verloren die „Füchse“ 16 Spiele, 9 davon mit einem Tor Differenz; unter Suikkanen gab es bislang 6 Niederlagen, 4 davon mit dem Minimalabstand. Dieses Detail führt dazu, dass der HCB eine deutlich bessere Tordifferenz aufweist als die Tabellennachbarn.


Zagreb-Match ist enorm wichtig

Wenn der HCB Südtirol noch den heiß begehrten 6. Platz erreichen will, dann ist hierfür das nächste Heimspiel am Freitag von entscheidender Bedeutung. Gegner Zagreb ist derzeit Tabellensechster und hat 7 Punkte mehr auf dem Konto als der HCB. Bei einem 3-Punkte-Sieg in der regulären Spielzeit würde der Rückstand auf 4 Punkte schrumpfen.

Sollte am Freitag tatsächlich auch wieder Assist-Spezialist Austin Smith zum HCB-Kader zählen, wäre dies sicher noch ein weiterer Pluspunkt in der Eiswelle.

Auch die Tatsache, dass Zagreb noch eine Partie nachzuholen hat, ist im Kampf um Platz 6 nur von relativer Bedeutung, denn gegen Leader Vienna Capitals werden dabei wohl nicht viele Punkte herausschauen.


Bozner Restkalender lässt hoffen  

Apropos Vienna: Der HCB muss in seinen restlichen 6 Partien zweimal gegen die Capitals antreten, unter anderem am Sonntag vor heimischem Publikum. Abgesehen von diesen zwei schweren Partien sollte die Punkteausbeute in den anderen 4 Partien hoch ausfallen, denn die Gegner sind neben Zagreb zweimal Schlusslicht Znojmo am letzten Spieltag Graz.

Die anderen Anwärter auf Rang 6 haben sicher nicht ein leichteres Restprogramm vor sich, wie die nachfolgende Übersicht beweist. Anders als der HCB treffen sie alle mindestens einmal auf die anderen Playoff-Anwärter Linz, Salzburg, KAC und Innsbruck.


Ebel-Restprogramm Grunddurchgang im Kampf um Platz 6

6. Zagreb 55 Punkte
HCB Südtirol/A
Innsbruck/H
Vienna Capitals/A
Znojmo/H
Vienna Capitals/H (Nachtrag)
Fehervar/A
Znojmo/A

7. Dornbirn 50 P.te
Znojmo/A
Linz/A
Graz/H
Fehervar/H
Klagenfurt/A
Klagenfurt/H

8. Fehervar 50 P.te
Graz/A
Klagenfurt/H
Salzburg/A
Dornbirn/A
Zagreb/H
Salzburg/H

9. Graz 49 P.te
Fehervar/H
Znojmo/H
Dornbirn/A
Salzburg/A
Salzburg/H
HCB Südtirol/H

10. HCB Südtirol 48 P.te
Zagreb/H
Vienna Capitals/H
Znojmo/A
Vienna Capitals/A
Znojmo/H
Graz/A

11. Villacher SV 44 P.te
Linz/A
Salzburg/H
Linz/H
Innsbruck/A
Vienna Capitals/H
Vienna Capitals/A

12. Znojmo 43 P.te
Dornbirn/H
Graz/A
HCB Südtirol/H
Zagreb/A
HCB Südtirol/A
Zagreb/H

H= Heimspiel, A= Auswärtsspiel


SN/ds 

Alter: 7 Tag(e)