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Auf Schiri losgegangen: Mareo-Spieler bis Saisonende gesperrt

12. Oktober 2017, 14:40 Fußball

Im Spiel zwischen Mareo St. Vigil und Gais (2. Amateurliga, Gruppe C) kam es nach Spielende zu unschönen Szenen. Nun hat der Sportrichter reagiert und hart durchgegriffen.

Gais entschied das Duell mit 2:0 für sich. Doch das Resultat rückte angesichts der Geschehnisse nach Spielende etwas in den Hintergrund. Weil ein Mareo-Spieler (Name der Redaktion bekannt) mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden war, protestierte er mit beleidigenden Worten und wurde vom Unparteiischen offiziell des Feldes verwiesen.

Danach kam es zum Eklat: Der Spieler bewegte sich augenscheinlich schon in Richtung Umkleidekabine, „konnte seine Wut aber nicht unter Kontrolle halten, drehte sich um und rannte zum Schiedsrichter hin“, heißt es im Donnerstags-Rundschreiben des Verbandes. „Dem Schiedsrichter und seinen eigenen Mannschaftskameraden gab er den konkreten Eindruck, er wolle dem Unparteiischen gegenüber gewalttätig werden. Dementsprechend hat sich ein Mannschaftskamerad verpflichtet gesehen ihn aufzuhalten und zu verhindern, dass er den Schiedsrichter erreichen konnte. Anstatt sich zu beruhigen, hat sich der Spieler vom eigenen Mitspieler befreit und den Lauf gegen den Schiedsrichter wieder aufgenommen. Dieses Mal wurden zwei Mannschaftskameraden tätig und mit Mühe konnten sie noch verhindern, dass er den Unparteiischen angreift. Aber auch dieses Mal gelang es dem Spieler, sich frei zu kämpfen und wieder Richtung Schiedsrichter zu laufen. Seine Mannschaftskameraden sahen sich nun gezwungen, da sie wohl den psychischen Zustand des Spielers als sehr gefährlich einstuften, denselben auf den Boden zu stoßen und ihn mit aller Kraft zu fassen“, erklärt der Sportrichter weiter.

Aufgrund der Geschehnisse verhängte der Sportrichter gegen den Spieler eine Sperre bis zum 31. Mai 2018. Die Begründung: „Die Notwendigkeit, dass die eigenen Mitspieler drei Mal physisch und mit Kraft eingreifen mussten, beweist eindeutig, dass der Spieler effektiv den Schiedsrichter angreifen wollte. In diesem Fall kann man nicht von einem üblichen Vorfall sprechen, bei dem sich ein Mannschaftskamerad zwischen Schiri und Fußballer stellt, um eine angespannte Situation zu besänftigen. Hier mussten die Fußballkameraden den Spieler sogar auf den Boden drücken und ihn mit Kraft festhalten.“ Außerdem verletze ein derartiges Verhalten den Fair-Play-Gedanken sowie die fundamentalen Normen des gegenseitigen Respekts. 





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