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FCS lässt sich nach 2:0-Führung noch die Butter vom Brot nehmen

Giacomo Tulli (Fotosport Bordoni)

Giacomo Tulli in der Luft (Fotosport Bordoni)

30. Dezember 2016, 16:30 Fußball

Dieses Remis schmerzt: Der FC Südtirol lag gegen Gubbio bis neun Minuten vor Schluss mit 2:0 in Führung, fing sich in der Schlussphase aber noch zwei Gegentreffer ein und musste sich mit einem Unentschieden zum Jahresausklang zufrieden geben.

Die Strategie von Trainer William Viali ist zunächst aufgegangen: Er schickte seine ersatzgeschwächte Mannschaft (mit dem gesperrten Di Nunzio, dem erkrankten Ciurria und dem verletzten Fink fehlten gleich drei Stammkräfte) im 4-3-1-2-System aufs Feld, wobei Brugger mit Bassoli das Defensiv-Zentrum bildete, während Tulli als Spielmacher hinter dem Angriffsduo Gliozzi-Spagnoli agierte. Ein Plan, der in der 12. Minute erste Früchte trug. Michael Cia platzierte einen Eckball ideal auf den Kopf von Spagnoli, der die Kugel zu seinem zweiten Saisontor in die Maschen setzte. Nur vier Minuten später legte Ettore Gliozzi nach: Gubbio-Keeper Narciso brachte eine Tait-Flanke nicht unter Kontrolle und servierte sie dem 21-Jährigen direkt auf dem Schlappen, der keine Mühe hatte, das Leder ins Tor zu schießen.


Ausgleich in letzter Minute

Auch danach blieb der FCS am Drücker, während Gubbio Mühe hatte, aus der eigenen Hälfte zu kommen. Das änderte sich im zweiten Durchgang zunächst nicht, auch, wenn die Gäste kurz nach dem Seitenwechsel durch Ferri Marini ein Tor erzielten, das aufgrund einer Abseitsposition aber aberkannt wurde. Erst neun Minuten vor Schluss kam wieder Pepp in die Partie, als der eingewechselte Candellone eine Vorlage von Zanchi schnörkellos ins Netz setzte. Der FCS verlor daraufhin den Faden, während Gubbio alles nach vorne warf und durch ein sehenswertes Fallrückzieher-Tor von Rinaldi nach einem langen Einwurf schlussendlich noch zum schmeichelhaften Ausgleich kam.

Die Lega Pro legt nun eine dreiwöchige Meisterschaftspause ein. Weiter geht es für den FCS am 22. Jänner 2017 mit dem Auswärtsspiel gegen FeralpiSalò.


FC Südtirol – Gubbio 2:2 (2:0)

FC Südtirol:
Marcone – Tait, Brugger, Bassoli, Sarzi Puttini – Cia, Obodo, Furlan (ab 90. Sparacello) – Tulli (ab 74. Packer) – Spagnoli, Gliozzi (ab 84. Vasco)

Gubbio: Narciso – Kalombo, Marini, Rinaldi, Zanchi – Valagussa, Romano, Croce – Casiraghi (57. Candellone) – Ferri Marini (79. Tavernelli), Ferretti (91. Conti)

Tore: 1:0 Spagnoli (12.), 2:0 Gliozzi (16.), 2:1 Candellone (81.), 2:2 Rinaldi (90.)


Die weiteren Begegnungen des 21. Spieltags
Modena – FeralpiSalò 4:1
Pordenone – Forlì 5:0
Sambenedettese – Maceratese 0:1
Albinoleffe – Padova 0:3
Lumezzane – Parma 0:2
Bassano – Teramo 2:1
Venezia – Mantova 2:1
Santarcangelo – Fano (18.30)
Ancona – Reggiana (18.30)


Tabelle
1. Venezia 42 Punkte
2. Pordenone 41
3. Padova 21
4. Parma 39
5. Reggiana 37 (-1 Spiel)
6. Gubbio 35
7. Bassano 33
8. Sambenedettese 31
9. Feralpisalò 29
10. AlbinoLeffe 26
11. Maceratese 24
12. Santarcangelo 24 (-1 Spiel)
13. FC Südtirol 23
14. Lumezzane 22
15. Ancona 20 (-1 Spiel)
16. Teramo 19
17. Modena 19
18. Forli 19
19. Mantova 18
20. Fano 16 (-1 Spiel)



SN/td



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