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Flavio Toccoli: „Serie D? Warum nicht“

Flavio Toccoli, Trainer des Bozner FC (Foto Runggaldier)

Flavio Toccoli, Trainer des Bozner FC (Foto Runggaldier)

19. Mai 2017, 11:11 Fußball

Am Sonntag um 16 Uhr ist es soweit: Dann steht für den Bozner FC in Casatenovo das große Saison-Highlight an. Die Truppe aus der Talferstadt bestreitet in der Provinz Lecco nämlich das Hinspiel der ersten Play-Off-Runde um den Serie-D-Aufstieg gegen CasateseRogoredo. Schon jetzt steht fest: Nur ein Sonntagsausflug in die Lombardei soll es nicht werden. Mit SportNews sprach Trainer Flavio Toccoli im Vorfeld über…


… den zweiten Platz in der abgelaufenen Oberliga-Meisterschaft:

Überraschend – mit diesem Wort würde ich die Saison beschreiben. Im Sommer mussten wir gar einige Abgänge verkraften, dass wir am Ende aber trotzdem Platz zwei erobern konnten, habe ich mir nicht erwartet. Wir hatten eine junge Truppe und spielten mit Ausnahme von Trient eigentlich mit jeder Mannschaft mit. Man muss aber auch sagen, dass das nötige Glück heuer ein treuer Begleiter war.


… CasateseRogoredo, den Gegner in der ersten Runde des Aufstiegs-Play-Offs:

Ein Verein, der heuer viel in die Mannschaft investiert hat und unbedingt in die Serie D will. Wie aus unseren Videostudien hervorging (Co-Trainer Lorenzo Vason beobachtete das Team aus der Lombardei bei der Play-Off-Qualifikation am vergangenen Sonntag, Anm. d. Red.) ist die Elf aus Lecco besonders in der Abwehr routiniert und abgeklärt.


… die personelle Situation beim Bozner FC:

Ich kann bis auf Ausnahme von Matteo Tulipano (Kreuzbandriss, Anm. d. Red.) auf alle Spieler zurückgreifen. Auch Bernardo Ceravolo und Mattia Pareti, die zuletzt aufgrund von muskulären Problemen aussetzen mussten, sind wieder mit dabei.


… den Traum von der Serie D:

Der Verein legt uns keine Steine in den Weg. Wir werden in den beiden Spielen gegen CasateseRogoredo deshalb alles Erdenkliche in die Waagschale werfen, um die zweite Play-Off-Runde zu erreichen – und vielleicht auch noch mehr.


… seinen Abschied vom Bozner FC nach dieser Saison:

Ich denke, die Zeit ist reif für eine Veränderung. Ich bin seit acht Jahren beim Bozner FC und habe dort sowohl als Spieler als auch als Trainer wunderschöne Momente erlebt. Nun möchte ich aber beim FC Südtirol als Trainer der nationalen A-Jugend ein neues Abenteuer beginnen. Der Abschied vom BFC fällt aber natürlich schwer.


SN/td



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