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Hofer, Meran & Co: Die Tops und Flops der Landesliga-Hinrunde

Lana (links Holzner) und Eppan (Osti) sind heiße Titelkandidaten (Runggaldier)

Lana (links Holzner) und Eppan (Osti) sind heiße Titelkandidaten (Runggaldier)

6. Dezember 2017, 11:52 Fußball

Lukas Hofer, der überragende Spieler der Hinrunde (Foto Laner)

Lukas Hofer, der überragende Spieler der Hinrunde (Foto Laner)

Luca Viola hat mit Meran noch Luft nach oben (Foto Laner)

Luca Viola hat mit Meran noch Luft nach oben (Foto Laner)

Die erste Saisonhälfte der Landesliga ist am Wochenende zu Ende gegangen. Wir ziehen nach den 16 Spielen eine Bilanz in Form der Tops und Flops.


TOPS

Spannung: 3 Teams mit 33 Punkten auf Platz 1 – ja, die Landesliga ist so spannend wie lange nicht mehr. Anfangs bahnte sich noch ein Zweikampf zwischen der Tormaschine aus Lana und den Defensivkünstlern aus Eppan an, doch von den letzten fünf Spielen konnten diese beiden Teams nur ein einziges gewinnen. Deshalb mischt jetzt nach einem verkorksten Saisonstart auch wieder Partschins ganz vorne mit. Den Titel werden sich diese drei Teams unter sich ausmachen – spannend dürfte es aber bis zum Schluss bleiben.

SC Passeier: Nach dem Abgang des letztjährigen Toptorjägers Maximilian Lanthaler zählten viele „Experten“ den SC Passeier zu den heißesten Abstiegskandidaten. Doch weit gefehlt. Die Passeirer überzeugten in der Hinrunde mit den typischen Tugenden der Laufbereitschaft, des Kampfs und der Effizienz vor dem gegnerischen Kasten und haben mit Julian Kofler einen Angreifer in den eigenen Reihen, der bereits 10 Mal zugeschlagen hat. Macht in der Summe Platz 4 – für uns die größte Überraschung der bisherigen Meisterschaft.

Markus Lantschner: Eigentlich wollte Markus Lantschner heuer kürzer treten und mit Fußball nichts mehr zu tun haben. Doch dann verletzte sich Schlern-Stürmer Maxi Unterkofler bereits nach wenigen Spielen schwer am Knie – und Lantschner sprang für seinen Ex-Verein, für den er im abgelaufenen Fußballjahr 18 Treffer erzielte, wieder in die Bresche. Die Bilanz: 13 Spiele, 11 Tore. Dass Schlern zurzeit den 6. Platz einnimmt, ist also auch ein riesiger Verdienst von Rückkehrer Markus Lantschner.

Lukas Hofer: Wer 21 Tore in 16 Spiele macht, ist für die Liga eigentlich zu schade. Lukas Hofer von Lana war der überragende Spieler der Hinrunde – und deshalb ein großer Grund, warum sein Team in der Tabelle ganz oben steht.


FLOPS

Meran: Die Ambitionen vor Saisonstart waren groß, ja zu groß. Meran, so wurde es von der Vereinsführung vorgegeben, will am Ende der Meisterschaft ganz oben stehen. Gekommen ist es anders: Die Passerstädter mussten bis zum 7. Spieltag warten, um überhaupt den ersten Saisonsieg bejubeln zu dürfen und stehen nach den ersten 16 Runden an vorletzter Tabellenstelle. Das rettende Ufer, sprich der 12. Platz (heuer deutet vieles darauf hin, dass es zu vier Landesliga-Absteigern kommt), ist sechs Zähler weit entfernt. Meran ist eine der größten Enttäuschungen der Hinrunde.

Plose: Der Saisonstart war mit fünf Punkten aus drei Spielen (unter anderem auch dem 1:1 gegen Titelkandidat Eppan) mehr als nur vielversprechend. Doch dann ging für den ehemaligen Oberliga-Klub abwärts: In den restlichen 13 Spielen sammelte die Truppe von Matthias Regele, der aufgrund der angespannten Personalsituation gen Ende der Hinrunde sogar selbst wieder auflief, nur mehr sieben Punkte und steht nun an drittletzter Tabellenstelle. Die Gründe dafür? Neben den bereits angemerkten zahlreichen Ausfällen präsentierte sich vor allem die Defensive mit 41 Gegentreffern extrem wackelig. Außerdem war Ausnahmestürmer Hansjörg Stockner aufgrund einer Fußverletzung nur selten zu einhundert Prozent fit.

Latzfons Verdings: Auch in Latzfons hat man sich vor Saisonstart einiges mehr ausgerechnet. Nach zwei siebten Plätzen in den Saisonen 2014/15 und 2015/16 gab es im Vorjahr mit Platz vier die Krönung – heuer läuft für die körperlich beste Mannschaft der Liga aber noch nicht viel zusammen, wie nur drei Siege und der vierletzte Rang unterstreichen.

Leifers-Disziplin: Vom Potenzial her gehört Voran Leifers zu den besten Mannschaften der Liga. Leider schwächt sich das Team um Ausnahmekönner Manuel Mariz immer wieder selbst und bringt sich so um eine bessere Tabellenplatzierung: In der ersten Saisonhälfte kassierte Leifers nicht weniger als sieben rote Karten, wobei der traurige Höhepunkt das Spiel gegen Stegen war, als gleich drei Leiferer Akteure vom Platz gestellt wurden.






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