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Lanas Königstransfer Lukas Hofer: Zurück zu den Wurzeln

Lukas Hofer (Foto: SN/td)

Lukas Hofer (Foto: SN/td)

17. Juli 2017, 10:00 Fußball

Nach eineinhalb Jahren bei Virtus Bozen ist Lukas Hofer in diesem Sommer wieder zu Lana zurückgekehrt. Im Burggrafenamt, wo der 22-jährige Gargazoner schon vor seiner Zeit bei den Talferstädtern spielte, kann der Angreifer neu durchstarten.

Hofers Transfer in die Landesliga kam jedoch nur über Umwege zustande. Nach dem Abstieg aus der Serie D hätte der Blondschopf ursprünglich Virtus die Treue halten wollen – doch die Bozner fanden mit seinem Stammverein Lana, bei dem die Spielerrechte liegen, keine Einigung über eine weitere Leihe. Weil Hofer aber von einem Verbleib in Bozen ausging, schlug er in der Zwischenzeit andere Angebote des Bozner FC und Naturns aus. Als schließlich klar war, dass Virtus ohne ihn plant, entschied sich der Stürmer dazu, wieder für Lana aufzulaufen.


„Einer der interessantesten Spieler auf Landesebene“

Lana: Ein Ort, an den Hofer gerne zurückkehren wird. Der Gargazoner absolvierte nicht nur Teile seiner Jugend beim heutigen Landesligisten, sondern avancierte in dessen erster Mannschaft auch zu einem der torgefährlichsten Angreifer der Region. Von Sommer 2013 bis Winter 2015 erzielte er im Lananer Dress satte 64 Treffer –  in der Saison 2013/14 kürte sich der Ausnahmestürmer mit 27 Buden sogar zum besten Torschützen der gesamten Südtiroler Amateurszene.  

Der Schritt, der im Dezember 2015 folgte, war ein logischer: Hofer wechselte zum damaligen Oberliga-Spitzenreiter Virtus Bozen. Von den Talferstädtern als „einer der interessantesten Spieler auf Landesebene“ präsentiert, enttäuschte der Stürmer nicht und trug mit acht Rückrundentreffern zum Serie-D-Aufstieg bei. Das Jahr darauf war schließlich nicht das Jahr des Lukas Hofer: Der Gargazoner fiel aufgrund einer Schlüsselbeinverletzung lange aus, musste sich mit drei Saisontreffern begnügen und stieg mit den Boznern in die Oberliga ab.


Back to the roots

Nun läuft Hofer wieder für Lana auf. Der ehrgeizige Angreifer geht mit hohen Erwartungen in die neue Zeit bei seinem Stammverein. „Wir wollen ganz vorne mitspielen“, sagt der 22-Jährige, auch wenn er betont, „dass viele andere Mannschaften ebenfalls das Potenzial haben, aufzusteigen.“ Als große Konkurrenten um den Meistertitel sieht Hofer Teams wie Weinstraße Süd, Eppan, Leifers, Partschins oder Meran. Wie immer müsse bis am Ende „alles zusammenstimmen“, damit es mit dem Aufstieg auch tatsächlich klappt.

Egal, ob Lana tatsächlich um den Meistertitel mitspielen wird, oder nicht: Über Hofers Rückkehr kann man sich im Burggrafenamt bereits jetzt freuen. Die gegnerischen Abwehrspieler dagegen etwas weniger… 

 

Alter: 66 Tag(e)