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Martin Ritsch nach Kreuzbandriss: „Aufgeben gibt’s nicht“

Für Martin Ritsch ist die Saison gelaufen (Foto Perathoner)

Für Martin Ritsch ist die Saison gelaufen (Foto Perathoner)

12. Oktober 2017, 09:59 Fußball

Im Rasen hängen geblieben, eine unnatürliche Bewegung des Kniegelenks – und schon war es passiert. Vor zweieinhalb Wochen hat sich Martin Ritsch das Kreuzband gerissen. Nichtsdestotrotz blickt der wohl beste Mittelfeldspieler der Oberliga schon jetzt optimistisch nach vorne.

Die Nachricht war ein Schock. Nicht nur für Martin Ritsch, nicht nur für St. Georgen, sondern auch für Südtirols Fußballwelt: Die Saison des Mittelfeldspielers ist nach seiner schweren Knieverletzung gelaufen. Bereits drei Tage nach dem Kreuzbandriss wurde Ritsch in der Klinik Brixsana erfolgreich operiert. „Ich hatte Glück, dass mein verletztes Knie nicht so sehr angeschwollen war, sodass ist gleich operiert werden konnte und schon am Tag nach der OP wieder nach Hause durfte“, erklärt Ritsch im Stadionsplitter, der Vereinszeitung von St. Georgen.


Tipps von Orfanello

Einen Plan für die nächsten Wochen hat sich Ritsch schon zurechtgelegt. „Leider ist ein Kreuzbandriss eine sehr langwierige Verletzung. Die OP war erst der Anfang. Nach einigen Tagen Ruhestand beginnt die Reha-Phase. Dort versucht man, das Knie mit viel Geduld und Willenskraft wieder langsam zu stabilisieren und zu stärken. Was genau auf mich zukommt, dafür muss ich mich erst bei meinem Mannschaftskollegen Alessio Orfanello informieren, der ja Erfahrung drin hat“, scherzt Ritsch. Orfanello riss sich ja schon mehrere Male das Kreuzband, spielt aber immer noch Fußball.

Ob die „Jergina“ einen Ausfall der Marke Ritsch weckstecken können? „Jeder Spieler ist ersetzbar, wir haben einen enorm breiten Kader und die Jungs werden sicherlich alles daransetzen, damit die Mannschaft am Ende der Saison dort steht, wo sie hingehört.“ Ein Motto hat sich der torgefährliche Mittelfeldspieler jedenfalls schon zurechtgelegt: „Aufgeben gibt’s nicht. Mein Motto lautet: Kopf hoch und weiter geht’s.“




Alter: 9 Tag(e)