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OBERLIGA-SERIE | St. Martin: 22 Fäuste für den Klassenerhalt

Edeltechniker im Sturm: Daniel Lanthaler (vorne, Fotos Runggaldier/4)

Edeltechniker im Sturm: Daniel Lanthaler (vorne, Fotos Runggaldier/4)

10. August 2017, 10:00 Fußball

Roberto Pignatelli ist der neue St. Martin-Coach

Roberto Pignatelli ist der neue St. Martin-Coach

Arthur Tschöll, Abwehrchef der Mortiner

Arthur Tschöll, Abwehrchef der Mortiner

Der neue Goalie: Renè Pomarè

Der neue Goalie: Renè Pomarè

Für kurze Zeit hatte es im Vorjahr den Anschein, dass es für die Passeirer nach vier Oberliga-Saisonen wieder eine Klasse zurück geht, immerhin zierte man nach vier Spieltagen ohne Punkte das Tabellenende. Doch dann kam einmal mehr jene Eigenschaft zum Vorschein, die so typisch für die „Mortiner“ ist.

Nach dem Trainerwechsel (Martin Saltuari warf das Handtuch, Klaus Schuster übernahm) im Oktober ging ein Ruck durch die Mannschaft, das „Mir-sein-mir-Gefühl“ wurde neu entfacht und trug vor allem in der Rückrunde Früchte. Mit 21 Zählern (zum Vergleich: In der Hinrunde waren es 13) schoss man sich aus dem Tabellenkeller und tütete den Klassenerhalt einige Spiele vor Schluss in trockene Tücher ein.

Im Passeiertal weiß man, dass der Klassenerhalt auch heuer höchste Priorität genießt. Entsprechend wurde auch auf dem Transfermarkt agiert: Mit Renè Pomarè wurde der Abgang von Stammkeeper Christian Platter qualitativ aufgefangen, im Angriff bekommt Max Lanthaler (im Vorjahr 15 Landesliga-Tore) eine Oberliga-Chance und im Mittelfeld wurde mit Luca Foldi ein spielstarker Saltuari-Ersatz (er geht zum FC Tirol) engagiert. Das Sagen hat an der Seitenlinie kein Geringerer als der Trainerfuchs Roberto Pignatelli.


Zu- und Abgänge

Zugänge:
Max Lanthaler (Angriff/SC Passeier), Renè Pomarè (Tor/Obermais), Luca Foldi (Mittelfeld/Neumarkt), Jan Fontana (Mittelfeld/eigene Jugend), Lion Pichler (Mittelfeld/eigene Jugend)

Abgänge: Martin Saltuari (Angriff/Dorf Tirol), Andreas Gufler (Tor/Moos), Manuel Kofler (Angriff/Moos), Luca Baggio (Abwehr/Verletzungspause), Christian Platter (Tor/Laugen Tisens), Hannes Zöschg (Mittelfeld/SC Passeier)


Der Trainer

Roberto Pignatelli. Richtet sein Spiel sehr körperbetont aus und findet dafür in St. Martin die ideale Plattform. Kann außerdem auf jahrelange Oberliga-Erfahrung zurückblicken und kennt gefühlt jeden einzelnen gegnerischen Spieler in der höchsten regionalen Spielklasse.


Der Spieler

Renè Pomarè. Schon allein durch seine physische Türsteher-Präsenz flößt er seinen Gegnern Respekt ein. Ist außerdem noch mit einem ausgezeichneten Torhüter-Werkzeug versehen und bringt deshalb beste Voraussetzungen mit, um die Defensivschwäche der „Mortiner“ (im Vorjahr 68 Gegentreffer – der schwächste Wert der gesamten Liga) auszumerzen.


Das Ziel

Der Klassenerhalt wird auch in diesem Jahr wieder großgeschrieben. Nachdem die Passeirer dem Abstiegsgespenst im Vorjahr gar einige Male tief in die Augen gesehen haben, es am Ende aber doch noch vertreiben konnten, soll die Saison heuer ruhiger verlaufen. Der Meisterschaftsstart darf aber nicht wieder in die Hose gehen.


Wenn das Team ein Promi wäre, dann…

Bud Spencer & Terence Hill. Schlagfertig, körperlich stark und nicht zuletzt ein eingeschworenes Team, das auch mit den kniffligsten und aussichtslosesten Situationen fertig werden kann. Darauf ein „Vier Fäuste für ein Halleluja“ – oder „22 Beine für den Klassenerhalt“.


Am Freitag geht es mit der Mannschaftsvorstellung von St. Pauls weiter.

Teams, die bereits präsentiert wurden:
Ahrntal
Bozner FC
Brixen
Naturns
Obermais
St. Georgen




Alter: 8 Tag(e)