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RÜCKPASS | Elfmeterphobie in Bozen

Eggental-Goalie Alexander Hofer entschärfte zwei Elfmeter

Eggental-Goalie Alexander Hofer entschärfte zwei Elfmeter

12. Oktober 2017, 14:24 Fußball

In Bozen wird in die Tasten gehaut, im Obervinschgau die Katapulte bereitgemacht. Der SportNews-Rückpass ist wieder da.


TATORT 3. Amateurliga: SMS-Tippen mit Folgen

1 aus 4: Was zunächst nach unserer wöchentlichen und zugegebenermaßen miserablen Erfolgsquote beim Tipico-Wettspiel klingt, ist in Wirklichkeit die erfolgreiche oder besser gesagt weniger erfolgreiche Elfmeter-Ausbeute im Spiel zwischen Real Atlas und Eggental. Ganze vier Mal zeigte der Schiedsrichter im Laufe der 90 Minuten auf den Punkt, effektiv im Tor gelandet ist aber nur ein einziger Versuch.

Anfangs verlief alles noch auf geregelten Bahnen, Real Atlas versenkte seinen ersten Elfmeter sicher zum 1:0. Doch dann kam Sand ins Getriebe der Schützen, die sich vom ominösen Punkt in der Folge ähnlich zielsicher präsentierten wie ein Greis beim SMS-Tippen auf den zu kleinen Smartphone-Tasten und kein einziges Mal mehr dorthin trafen, wo es eigentlich wichtig ist, sprich auf den richtigen Buchstab… ähh ins Tor. Auffällig: Während Eggental einen einzigen Versuch hatte, den aber mit Sebastian Eisath verschoss, hatte Real Atlas gleich zwei weitere Male die Möglichkeit, vom weißen Punkt aus zu treffen. Beide Male erriet Goalie Alexander Hofer aber die Ecke und konnte die Versuche nicht nur parieren, sondern den Ball auch noch festhalten.

Zu allem Überfluss kassierte Real Atlas in der Schlussphase noch zwei Treffer und verlor die Partie mit 1:3. Die Angst vorm weißen Punkt – sie hat also wieder einmal zugeschlagen.


TATORT 2. Amateurliga: Zwei Mal Traumtor, bitte

Im Obervinschger Derby zwischen Laatsch Taufers und Oberland war ja schon vor Spielbeginn mehr Schärfe drin als in Omis Peperoni-Garten – und das schon allein aufgrund der Tatsache, dass sich mit Simon Paulmichl (bei Laatsch Taufers) und Alex sowie Trainer Karl Paulmichl (beide bei Oberland) drei Familienmitglieder gegenüberstanden. Dass aus dem Derby am Ende wirklich ein denkwürdiges Spiel wurde, dafür sorgten aber Johannes Wiesler und Martin Schöpf von Laatsch Taufers. Wiesler war es, der nach 30 Minuten seine Schlitzohrigkeit unter Beweis stellte, erkannte, dass Oberland-Goalie Alex Paulmichl zu weit vor seinem Kasten stand und die Pille so aus großer Entfernung zum 1:0 in die Maschen chippte. Was seinen Kollegen Schöpf augenscheinlich inspiriert hat. Kurz vor Schluss nahm er sich ein Herz, bolzte die Kugel nach vorne und dürfte seinen Augen wohl nicht getraut haben, als der Befreiungsschlag aus 60 Metern Entfernung im Kasten einschlug. 2:0, zwei Traumtore, ein Derbysieg – ja, vielmehr kann das Laatsch-Tauferer-Fußballherz eigentlich nicht begehren.





Alter: 9 Tag(e)