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Skandal-Spieler von Marzabotto: Beförderung statt Sperre

Luppi jubelt mit Faschistengruß (Screenshot)

Luppi jubelt mit Faschistengruß (Screenshot)

6. Dezember 2017, 15:10 Fußball

Anfang November hat Amateurspieler Eugenio Luppi in der Emilia Romagna für einen Faschismus-Skandal gesorgt. Bis noch ist er ungeschoren davongekommen – und wurde in gewisser Weise sogar befördert.

Zugetragen haben sich die skandalösen Szenen in der 2. Amateurliga der Emilia Romagna: Luppi erzielte für 65 Futa in der Nachspielzeit den Siegtreffer und bejubelte das Tor mit Faschistengruß und einem Trikot, auf dem ein Symbol der Republik von Salò zu sehen war. Das alles ereignete sich zudem in Marzabotto, also jenem Ort, wo 1944 eines der grausamsten Kriegsverbrechen des 2. Weltkriegs verübt wurde.

Bestraft wurde der Spieler (noch) nicht. Im Gegenteil: Nachdem er von seinem Verein 65 Futa sofort nach der faschistischen Aktion gefeuert wurde, hat er nun bei einem neuen Klub angeheuert. Bei Borgo Panigale geht der Angreifer künftig in der Landesliga und somit zwei Ligen höher auf Torjagd.

Die Ermittlungen gegen den Skandal-Spieler laufen jedoch noch. Mittlerweile hat sich das Verbandsgericht eingeschaltet und bearbeitet den Fall – die nächsten Wochen werden zeigen, wie es mit Luppi weiter geht. Derweil darf er aber noch in der Landesliga kicken.






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