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Fill in Kitzbühel nicht zu schlagen

Peter Fill holte sich in Kitz den Sieg (Fotos: pentaphoto.it)

Peter Fill holte sich in Kitz den Sieg (Fotos: pentaphoto.it)

23. January 2016, 14:29 Ski Alpin

Der Kastelruther musste wegen der vielen Unterbrechen am Leaderboard lange zittern

Der Kastelruther musste wegen der vielen Unterbrechen am Leaderboard lange zittern

Im steht die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben: Dominik Paris

Ihm steht die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben: Dominik Paris

Für Christof Innerhofer schaute nur Platz 19 heraus

Für Christof Innerhofer schaute nur Platz 19 heraus

Peter Fill hat die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt auf der Streif für sich entschieden. Der Kastelruther siegte vor den beiden Schweizern Beat Feuz und Carlo Janka und feierte seinen zweiten Weltcuperfolg. Überschattet wurde das Rennen bei extremen Bedingungen von mehreren schweren Stürzen, die zu einem Abbruch nach 30 Startern führten.

Die diesjährige Abfahrt auf der Streif verlangte den Athleten alles ab und war geprägt von mehreren schweren Stürzen. So erwischte es unter anderem Topfavorit Aksel Lund Svindal und Hannes Reichelt, die beide in der Kompression nach der Hausbergkante stürzten. Während Svindal eigenständig ins Ziel kam, musste Reichelt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus abtransportiert werden.

Aufgrund der schwierigen Verhältnisse entschied die Jury, das Rennen abzubrechen. Da zum Zeitpunkt des Abbruchs bereits 30 Läufer gestartet waren, wird die Abfahrt als normales Rennen gewertet.


Fills Sieg als Geburtstagsgeschenk für seinen Sohn

Aus sportlicher Sicht sorgte Peter Fill für das größte Ausrufezeichen. Der Kastelruther zauberte am zweiten Geburtstag seines Sohnes eine fehlerlose Fahrt in den Nordtiroler Schnee und holte sich bei der schwierigsten und ruhmreichsten Abfahrt der Welt den Sieg. Fill fand auf der schlagigen Piste die ideale Linie und verwies die beiden Eidgenossen Beat Feuz und Carlo Janka auf die weiteren Podiumsplätze.

Für den Südtiroler war der Erfolg in Kitzbühel der zweite Weltcupsieg seiner Karriere. Seinen bisherigen einzigen Weltcupsieg – ebenfalls in der Abfahrt – feierte der 33-Jährige vor über sieben Jahren in Lake Louise. Insgesamt hält Fill nun bei 14 Podestplätzen im Weltcup.


Paris und Innerhofer enttäuschen

Die weiteren einheimischen Speed-Asse konnten unterdessen keine Spitzenplatzierung einfahren. Dominik Paris, der unmittelbar nach dem schwer gestürzten Reichelt ins Rennen ging, musste sich mit Platz 16 zufriedengeben, Christof Innerhofer wurde gar nur 19. Auch Werner Heel konnte nicht überzeugen. Er wurde 24. und letzter der Wertung. 

Am Sonntag wird das Rennwochenende in Kitzbühel mit einem Slalom abgeschlossen. Mit Manfred Mölgg, Patrick Thaler und Riccardo Tonetti werden dabei auch drei Südtiroler an den Start gehen. Deren Mannschaftskollegen Stefano Gross und Giuliano Razzoli zählen nach ihrem starken Auftritt in Wengen zum Favoritenkreis.


Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel (AUT), Endstand nach 30 Läufern:

1. Peter Fill (ITA/Kastelruth) 1:52.37 Minuten
2. Beat Feuz (SUI) +0.37
3. Carlo Janka (SUI) +0.65
4. Johan Clarey (FRA) +0.80
5. Marc Gisin (SUI) +1.06
6. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) +1.24
7. Vincent Kriechmayr (AUT) +1.26
8. Adrien Theaux (FRA) +1.40
9. David Poisson (FRA) +1.44
10. Otmar Striedinger (AUT) +1.46

16. Dominik Paris (ITA/Ulten) +1.96
19. Christof Innerhofer (ITA/Gais) +2.24
24. Werner Heel (ITA/Walten) +3.91

Alter: 128 Tag(e)

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