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Manuela Mölgg: „Kämpfen ist meine Stärke“

Manuela Mölgg (Pentaphoto)

Manuela Mölgg (Pentaphoto)

16. Februar 2017, 17:43 Alpine SKI-WM 2017

Das sagen Bronzemedaillengewinnern Sofia Goggia, die Gadertalerin Manuela Mölgg auf Rang sechs, die Viertplatzierte Federica Brignone und Marta Bassino (11.) nach dem WM-Riesentorlauf in St. Moritz (Schweiz).

Sofia Goggia, Bronzemedaille: „Ich bin überglücklich. Diese Medaille verdiene ich mir und ich genieße sie. Nach der Abfahrt war ich schon sehr enttäuscht, aber diese Enttäuschung hat es vielleicht gebraucht, um zu verstehen, was ich wirklich will. Am bittersten war sicherlich der Super-G, wo ich kampflos über den Hang gefahren bin. Den Riesentorlauf bin ich hingegen gefahren, ohne dass ich diese Disziplin im letzten Monat trainiert hätte. Die Medaille ist somit in jener Disziplin gekommen, wo ich sie am wenigsten erwartet hätte. Mit dem letzten Schuss habe ich das Ziel getroffen.“

Manuela Mölgg, Platz 6: „Ich habe eigentlich alles gut erwischt. Nach dem ersten Durchgang hatte ich Schmerzen (Bauchmuskeln, Anm. d. Red.), aber das Kämpfen ist meine große Stärke. Ich freue mich für Sofia Goggia über ihre Medaille, gleichzeitig tut mir Federica Brignone leid, die haarscharf das Podium verpasst hat. Auf den ersten sechs Plätzen liegen drei Azzurre – und Marta Bassino hat noch viele WMs vor sich.“

Federica Brignone, Rang 4: „Ich habe im zweiten Durchgang vom ersten Tor weg angegriffen. Das hätte ich aber auch im ersten Lauf tun müssen. Ich habe es am Vormittag leider verschlafen. Es hat mich am Ende überrascht, dass ich Vierte war, weil ich eigentlich von oben bis unten Angst vor dem Ausscheiden hatte. Im zweiten Lauf habe ich meine Arbeit gemacht – aber es hat nicht gereicht.“

Marta Bassino, 11. Platz: „Ich habe es in beiden Durchgängen versucht, aber in beiden hat etwas gefehlt. Die Medaille hat unserer Moral sicherlich gut getan. Der Schnee war sehr weich, das war er aber für alle, deshalb brauchen wir erst gar nicht nach Ausreden suchen. Gewonnen hat Worley, die bewiesen hat, dass sie überall schnell sein kann. Man muss sich an ihr ein Beispiel nehmen.“

Alter: 7 Tag(e)