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WM St. Moritz: Frankreich jubelt im Teambewerb

Adeline Baud Mugnier vom siegreichen französischen Team (FB St. Moritz)

Adeline Baud Mugnier vom siegreichen französischen Team (FB St. Moritz)

14. Februar 2017, 13:45 Alpine SKI-WM 2017

Riccardo Tonetti in Aktion (Pentaphoto)

Riccardo Tonetti in Aktion (Pentaphoto)

Auf diesem Hang wurde der Teambewerb ausgetragen (Pentaphoto)

Auf diesem Hang wurde der Teambewerb ausgetragen (Pentaphoto)

Die Alpine Ski-WM in St. Moritz wurde am Dienstagmittag mit dem Teambewerb fortgesetzt. Gold ging an Frankreich, das die Slowakei im Finale knapp in die Schranken wies. Die Bronzemedaille gewann das schwedische Team.

Das Gold-Finale bestritten Frankreich und die Slowakei. Petra Vlhova brachte die Slowakei mit 1:0 in Front. Im zweiten Duell ging der Zähler an den Franzosen Alexis Pinturault, der Andreas Zampa mit der Bestzeit von 21,26 Sekunden das Nachsehen gab. Veronika Velez Zuzulova sorgte für die neuerliche Führung der Osteuropäer mit einem Sieg gegen Adeline Baud Mugnier. Aber Mathieu Faivre behielt gegen Matej Falat die Nerven, glich mit seinem Erfolg im direkten Duell aus. Weil Frankreich die bessere Gesamtzeit vorweisen konnte, ging die Goldmedaille an die „Grande Nation“.

Die schwedischen Rennläuferinnen und Rennläufer entschieden das kleine Finale für sich. Im Match mit den Schweizern behielten die Skandinavier souverän die Oberhand. Frida Hansdotter, Mattias Hargin, Maria Pietilä-Holmner und Andre Myhrer setzten sich 3:1 durch.

Im ersten Halbfinale hatte Topfavorit Schweden gegen Frankreich den Kürzeren gezogen, während die Slowakei gegen Gastgeber Schweiz siegreich war. Beide Duelle endeten 2:2, aber die jeweiligen Sieger zogen dank der schnelleren Gesamtzeit weiter. In beiden Semifinals waren die siegreichen Teams die Winzigkeit von 0,06 Sekunden schneller. Spannender geht fast nicht.


Italien scheidet im Viertelfinale aus

Für die „Azzurri“ war der Teambewerb hingegen bereits nach dem Viertelfinale zu Ende. Italien zog gegen die Slowakei mit 1:3 den Kürzeren. In den vier Duellen konnte nur Giuliano Razzoli für die „Azzurri“ punkten. Chiara Costazza, der Bozner Riccardo Tonetti und Irene Curtoni mussten sich Veronika Velez Zuzulova, Matej Falat und Petra Vlhova geschlagen geben. Reservemann Dominik Paris (Ulten) verfolgte den Teambewerb als Zuschauer im Zielraum.

Österreich, der Titelverteidiger, schied ebenfalls in der Runde der letzten Acht aus. Marcel Hirscher & Co. mussten sich Schweden 1:4 geschlagen geben (im Duell Brunner – Pietilä-Holmner waren die beiden Rennläuferinnen gleich schnell, deshalb bekamen beide Fahrerinnen einen Zähler gutgeschrieben, Anm. d. Red.).

SN/hk

Alter: 9 Tag(e)