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Transalpine-Run: Die ersten Sieger stehen fest

Eugen Innerkofler und Ivano Molin bei der Zielankunft (Foto: wisthaler.com)

Eugen Innerkofler und Ivano Molin bei der Zielankunft (Foto: wisthaler.com)

5. September 2014, 14:24 Extremsport

Die Südtiroler Teilnehmer beendeten die siebte und vorletzte Etappe von St. Vigil über 42 Kilometer und 2000 Höhenmeter nach Niederdorf mit drei Siegen. Einen davon eroberten zum ersten Mal die Masterläufer. Die einheimischen Athleten haben damit bisher in vier von sechs Kategorien gewonnen.

Mit der drittschnellsten Tageszeit (4:25.25,7 Std.) feierten Eugen Innerkofler aus Niederdorf und Ivano Molin aus Misurina (BL) in der Masterklasse, wo beide Läufer gemeinsam mindestens 80 Jahre alt sein müssen, nach mehreren Podiumsplätzen ihren ersten Sieg. Es gelang ihnen die siegesgewohnten Franzosen und Führenden der Gesamtwertung, . Pascal Giguet / David Pasquio, um 6.10 Minuten auf den zweiten Platz zu verweisen.

„Es ist schön zu Hause zu gewinnen, besser kann es gar nicht sein“, sagt Eugen Innerkofler, der die Alpenüberquerung 2007 gemeinsam mit Manfred Wurzer gewonnen hatte. „Die Etappe ist uns sehr entgegengekommen. Nach dem Pragser Wildsee haben wir extrem aufgeholt und die Franzosen auf der Weißlahnscharte überholt“.
 
Zu einem spannenden Rennen ist es auch in der Senior Master-Klasse gekommen. Die  Ahrntaler Peter Paul Steinhauser (61) und Michael Steger (41) haben sich mit 51 Sek. Vorsprung auf Rudi Schöpf/Alfred Psenner durchgesetzt, mussten dafür aber hart kämpfen.

„Schöpf und Psenner haben uns beim Pragser Wildsee überholt“, sagt Michael Steger, worauf Schöpf, der mit einer lädierten Rippe läuft, kommentiert: „Sobald ein Anstieg kam,  waren die Ahrntaler weg wie die Raketen“.

In der Master Mixed-Kategorie gewannen Annelise Felderer und Markus Planötscher (Team Niederdorf), während Daniel Jung (mit verletztem Oberschenkel) und Ivan Paulmichl in der Herrenkategorie Dritte wurden. Tagesschnellste waren in 3:58.15,8 Stunden die deutschen Stephan Hugenschmidt und Mirco Berner.

Die Südtiroler Damen wurden Zweite, 8.29 Minuten hinter dem deutsch-österreichischen Duo  Kathrin Schichtl / Yvonne Lehnert. „Schmerzbedingt mussten wir heute etwas Tempo herausnehmen“, sagt Tamara Lunger. „Aber morgen müssen wir noch einmal richtig beißen, denn diesen Sieg wollen wir uns nicht entgehen lassen“, so die letztjährige Zweitplatzierte.

Die Schlussetappe des Gore-Tex® Transalpine-Run 2014 führt von Niederdorf über 33,40 km/1.269 hm nach Sexten.


Alter: 3 Jahr(e)

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