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Transalpine-Run: Die Südtiroler jubeln auch in St. Vigil

Tamara Lunger und Annemarie Gross auf dem sechsten Teilstück (Foto: Wisthaler)

Tamara Lunger und Annemarie Gross auf dem sechsten Teilstück (Foto: wisthaler.com)

4. September 2014, 15:08 Extremsport

Die sechste Etappe des Transalpine-Run war mit 38,50 km nicht die längste, aber jene mit den meisten Höhenmetern (2.289 hm). Sie führte von Sand in Taufers über den Kronplatz nach St.Vigil in Enneberg. Die Südtiroler Läuferinnen und Läufer waren in drei Kategorien wieder siegreich und stehen knapp vor dem Gesamtsieg

„Die heutige Etappe war wirklich hart“, erzählt Tamara Lunger im Ziel. Dies obwohl sie und Partnerin Annemarie Gross klar gewonnen haben. Aber: „Ich spüre überall Schmerzen und die Schuhe werden immer kleiner…“, so die Extrembergsteigerin. „Ich dachte, dass ich mich nach dem Bergsprint erholt hätte, aber dem war nicht so. Annemarie war sehr fit und hat mir zeitweise geholfen“. Die Siegerzeit des Südtiroler Duos betrug  5:05.35 Stunden, der Rückstand der zweitplatzierten  Kathrin Schichtl / Yvonne Lehnert (AUT/GER)  4.10 Minuten. „Es ist jetzt nur mehr eine Kopfsache“, sagt Lunger, „aber die nächsten beiden Tage werden auch noch vorüber gehen“.


Steinhauser/Steger vor Geamtsieg

Auch die Ahrntaler Peter Paul Steinhauser (61) und Michael Steger (41) peilen den Kategoriensieg an und zwar in der Senior Master-Klasse. In St. Vigil landeten sie ihren dritten Sieg in Folge und beendeten die schwierige Etappe in  4:08.59 Stunden. Sie  verwiesen ihre schärfsten Konkurrenten um den Gesamtsieg, Rudi Schöpf/Alfred Psenner, um sechs Minuten auf den zweiten Rang und bauten ihren Vorsprung auf 21 Minuten aus. Das drittplatzierte Team Sexten mit Alois Untersteiner und Franz Kröss kam mit einem Rückstand von 34.19 Minuten ins Ziel.

In der Master Mixed-Kategorie sicherten sich Annelise Felderer und Markus Planötscher (Team Niederdorf) ihren zweiten Sieg bei der diesjährigen Alpenüberquerung zu Fuß.  Sie benötigten für die Strecke von Sand in Taufers nach St. Vigil 4:51.48 Stunden und erhöhten den Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber Encarnita und Francisco Perez aus Spanien auf 2:20 Stunden.

In der Masterklasse kamen Eugen Innerkofler und Ivano Molin aus Misurina (BL) auf den zweiten Rang,  Daniel Jung und Ivan Paulmichl eroberten mit dem dritten Platz bei den Herren ihren zweiten Podestplatz. Nach dem gestrigen Sieg in der Mixed-Klasse,  kam der Gadertaler Andreas Irsara. mit seiner amerikanischen Partnerin Jenn Shelter auf Rang zehn. Tagesschnellste waren in 3:33.29 Stunden die deutschen Stephan Hugenschmidt und Mirco Berner.


Morgen 7. Etappe von St. Vigil nach Niederdorf 

Die siebte und vorletzte Etappe führt morgen von St. Vigil  über 42 Kilometer und 2000 Höhenmeter nach Niederdorf. Die ersten 13 Kilometer durch das Tamerstal nach Pederu sind ein idealer Auftakt für die Läufer, doch schon der erste steile Anstieg zur Senneshütte hat es in sich. Extrem steil zieht die Strecke in kurzen Kehren auf die Sennes Hochfläche, eine der schönsten Hochalmen in den Dolomiten. Über die Seekofelhütte und den Dolomiten Höhenweg Nr. 1 wird der Pragser Wildsee erreicht, bevor ein weiterer Anstieg auf die Weißlahnscharte folgt. Erst jetzt werden die Dolomiten wieder kurz nach Norden Richtung Niederdorf verlassen.

Alter: 3 Jahr(e)

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