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Die Jagd auf Meister Bozen wird eröffnet

Mario Sporcic, seit Jahren einer der wichtigsten Akteure bei Meister Bozen. (Foto: Eheim)

Mario Sporcic, seit Jahren einer der wichtigsten Akteure bei Meister Bozen. (Foto: Eheim)

15. September 2017, 19:11 Handball

Am Samstag beginnt die 49. Handball-Meisterschaft der Serie A1, die eine Wende einleiten soll: Die seit 2012/13 gültige Einteilung in 3 Kreise wird nach dieser Saison wieder abgeschafft und die Rückkehr zur eingleisigen ersten Liga führt dazu, dass das rekordverdächtige Starterfeld von 28 Erstligisten in diesem Meisterschaftsjahr auf die Hälfte reduziert wird. Was die Titeljagd betrifft, wird wohl auch heuer wieder Meister SSV Loacker Bozen im Mittelpunkt stehen.

Der Kampf um die 14 Plätze in der nächstjährigen Serie A1 wird für die meisten Teams heuer im Vordergrund stehen. 10 Teams im Kreis Nord und je 9 Teams in den Kreisen Mitte und Süd werden darum fighten. Der Verteilungsschlüssel für diese 14 Plätze ist äußerst kompliziert. Nur die jeweils 2 besten Teams der Vorrunde in den 3 Kreisen, die dann auch den Meistertitel unter sich ermitteln, haben den Startplatz für nächstes Jahr sicher. Alle anderen müssen sich durch weitere Phasen durchkämpfen.


Bozen noch stärker als im Vorjahr

Meister SSV Loacker Bozen startet als Favorit in die Liga, nicht zuletzt deshalb, weil praktisch der gesamte Meisterkader gehalten und sogar noch um wertvolle Spieler, wie Rückkehrer Michael Gufler, aufgestockt werden konnte. Nach dem Ausscheiden im Europapokal in Island hat das Team von Trainer Fusina in Italien das Triple aus Supercup, Meistertitel und Pokal im Visier. In den vergangenen 6 Saisonen trug sich der SSV in diesen 3 Bewerben 9 Mal in die Siegerliste ein: 4 Meistertitel, 3 Pokal- und 2 Supercup-Gewinne.


Süditaliener haben aufgerüstet

Möglicherweise dürfte auch heuer Dauerrivale Fasano aus Apulien bei der Trophäenjagd einer der schärfsten Rivalen der Bozner sein, allerdings hat der Vizemeister heuer im Kreis Süd kein leichtes Spiel gegen Conversano und Syrakus, die sich deutlich verstärkt haben.


Meran, Brixen und Eppan wollen erstklassig bleiben

Von den anderen Südtiroler Serie-A1-Teams dürften die „BlackDevils“ aus Meran die besten Karten haben. Das Team von Trainer Prantner hat im Vorjahr nur knapp das Halbfinale verpasst und möchte heuer bis zuletzt um einen der 2 Plätze in der Meisterrunde kämpfen. Trotz einigen Abgänge haben die Meraner sicher das Zeug dazu, sich gegen Pressano, Triest oder auch Brixen durchzusetzen.

Auch der SSV Brixen liebäugelt mit einem Spitzenplatz. Wenn vielleicht nicht gerade die Meisterrunde, so ist zumindest die Teilnahme an der nächstjährigen eingleisigen Serie A1 das erklärte Ziel. Unter der Führung des neuen österreichischen Trainers Kramer und mit 3 neuen Leistungsträgern will der Traditionsklub im Kreis Nord vorne mitmischen.

In ihre 4. Serie-A1-Saison starten die Eppaner „Löwen“. Mit den Platzierungen 5, 6 und 7 im Kreis Nord haben die Überetscher dabei durchaus respektable Ergebnisse eingefahren. Darauf aufbauend stellen sich auch die Eppaner der Herausforderung, einen Platz in der nächstjährigen halbierten Serie A1 zu ergattern. Dabei setzen sie auf einen neuen Trainer und 2 neue Schlüsselspieler.


Alle 4 Südtiroler Teams beginnen auswärts

Für alle 4 Südtiroler Teams beginnt die neue Saison am Samstag mit Auswärtsspielen – und kurioserweise zu 4 verschiedenen Uhrzeiten.


Hier die Spiele der Südtiroler:

Triest – SSV Brixen (Beginnzeit 18.30 Uhr)
Mezzocorona – SSV Bozen (19 Uhr)
Molteno – Meran (20 Uhr)
Cassano – Eppan (20.30 Uhr)


SN/ds

Alter: 5 Tag(e)