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18. Reschenseelauf mit neuem Damenstreckenrekord

Das Podium der Frauen mit Raatz, Collinge, Tschurtschenthaler (v.l.n.r.)

Das Podium der Frauen mit Raatz, Collinge, Tschurtschenthaler (v.l.n.r.)

15. Juli 2017, 20:21 Leichtathletik

Das Podium der Herren mit Ploner, Repetto, Wedel (v.l.n.r.)

Das Podium der Herren mit Ploner, Repetto, Wedel (v.l.n.r.)

Der Zieleinlauf der Britin Emmie Collinge (Fotos: Dunja Pitscheider)

Der Zieleinlauf der Britin Emmie Collinge (Fotos: Dunja Pitscheider)

Zu seiner 18. Ausgabe beschenkte sich der Reschenseelauf selbst mit zwei neuen Rekorden. 3.831 Athleten standen am Samstag an der Startlinie. Einen neuen Rekord gab es auch im Damenbewerb, bei dem die Britin Emmie Collinge den Streckenrekord von 2004 pulverisierte. Emanuele Repetto gewann bei den Herren.

Pünktlich um 17 Uhr startete der Hauptlauf zur Seeumrundung mit einer Distanz von 15,3 km und 90 hm. Kurz nach dem Start setzte sich eine Top-5-Gruppe mit dem Südtiroler Markus Ploner an der Spitze ab. Bis Kilometer 12 wechselten sich die Spitzenläufer in der Tempoarbeit ab. Ab dem Wendepunkt zurück in Richtung Grauner Kirchturm reduzierte sich die Gruppe auf drei Läufer. Der Italiener Emanuele Repetto, der Deutsche Konstantin Wedel und der Südtiroler Markus Ploner machten bis kurz vor dem Ziel gemeinsame Sache. Die letzten 5 Minuten setzte sich dann der junge Italiener in Szene und konnte bis ins Ziel knapp 10 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Wedel herauslaufen. Ploner legte noch einmal 18 Sekunden drauf und lief als Dritter ins Ziel. 49.33 Minuten lautet die Siegerzeit des 18. Reschenseelaufs bei den Männern und blieb damit gut eineinhalb Minuten über dem Streckenrekord. Repetto wie auch Wedel feierten bei der diesjährigen Ausgabe ihre Premiere beim Klassiker am Reschensee. 

Historisches spielte sich beim Damenwettbewerb ab. Vom Start an zeigte die Debütantin Emmie Collinge Stärke und lies ihre Konkurrentinnen wissen, dass sie das heutige Rennen gewinnen wird. „Drei Jahre wollte ich schon starten - nun hat es geklappt und ich freu mich sehr bei meiner Premiere hier gewonnen zu haben“, so die junge Britin im Ziel. Geklappt hat es mehr als nur gut. 52.54 Minuten und damit neuer herausragender Streckenrekord für Collinge. Und das bei stark besetztem Starterfeld der Frauen. Mit Agnes Tschurtschenthaler, Siegerin der Classic-Distanz (26 km) bei der 1. Ausgabe des Stelvio Marathon, und Simone Raatz, Siegerin des Reschenseelaufs von 2013, war das Konkurrentennetz von Start an eng geknüpft. Nicht zuletzt da sich auch die zweifache Reschenseelauf-Siegerin Kathrin Hanspeter an der Startlinie aufstellte. Bis zuletzt war gegen Collinge aber kein Kraut gewachsen. 

Vorhut des Hauptlaufs bildete auch in diesem Jahr der Start der Handbiker. Nach dem Starterfeld der Läufer begaben sich auch Nordic Walker und Smoovey Runner auf die Strecke rund um den Reschensee. 


18. Reschenseelauf - Ergebnisse:

Herren
1. Emanuele Repetto (Delta Spedizionie Genova) 49:33 Minuten
2. Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth) 49:41
3. Markus Ploner (ASV Sterzing Volksbank) 49:59
4. Emanuele Franceschini (US Quercia Tretingrana) 50:30
5. Liberato Pellecchia (Aeronautica Militare) 51:14
6. Andrea Zordan (Atletica Vicentina) 51:57
7. Sebastian Hallmann (Asics Frontrunner) 51:24
8. Phil Gale (Atl. Alta Valtellina) 51:31
9. Florian Pasztor (LG Stadtwerke München) 51:40
10. Hannes Rungger (Sportler Team) 52:10

Frauen
1. Emmie Collinge (Atl. Alta Valtellina) 52:54 Minuten
2. Agnes Tschurtschenthaler (ASV Niederdorf) 56:55
3. Simone Raatz (LG Region Karlsruhe) 57:44
4. Monika Rausch (LG Region Landshut) 58:24
5. Kathrin Hanspeter (ASC Sarntal Raiffeisen) 58:44
6. Petra Pircher (ASV Vinschgau) 58:48
7. Fabiana Wieser (BTV Chur) 1.01:00
8. Marinella Guida (X-Bionic Running Team) 1.01:23
9. Luisa Gelmi (GAV Vertova) 1.01:43
10. Rosa Alfieri (Atl. Reggio ASD) 1.01:51


Alter: 13 Tag(e)