Beim Weltcup in Klingenthal lagen Armin Bauer und Lukas Runggaldier weit hinter den Spitzenplätzen zurück. Der Sieg ging an den Franzosen Jason Lamy Chappuis, der am Samstag Zweiter geworden war.
Die Wetterkapriolen in Klingenthal haben am Sonntag zur dritten Sprung-Absage in dieser Woche geführt. Nachdem am Mittwoch und Donnerstag die Springen der Team Tour ausfallen mussten, führte starker Schneefall und Wind am Sonntag zur Absage des Springens beim Weltcup der Nordischen Kombinierer. Da am Samstag jedoch ein sogenannter provisorischer Wettkampfsprung absolviert werden konnte, wurde der Wettbewerb gewertet.
Den Sieg holte sich Olympiasieger Jason Lamy Chappuis (FRA), der in 24.45,4 Minuten Bestzeit aufstellte. Auf das Podest kamen auch der Österreicher Bernhard Gruber (+15,0) und der Tscheche Tomas Slavik (+16,0).
Enttäuschend die Südtiroler. Armin Bauer wurde 28. mit 2.25,5 Minuten Rückstand, Lukas Runggaldier kam als 41. ins Ziel. Er büßte auf Lamy Chappuis 4.09,6 Minuten ein. Runggaldier konnte sich zumindest über die vierte Zeit im Langlaufrennen freuen, während für Armin Bauer die siebte Zeit zu Buche stand.
FIS Weltcup in Klingenthal (GER):
1. Jason Lamy Chappuis (FRA) 24.45,4 Minuten
2. Bernhard Gruber (AUT) +15,0
3. Tomas Slavik (CZE) +16,0
4. Francois Braud (FRA) +17,4
5. Eric Frenzel (GER) +26,1
6. Wilhelm Denifl (AUT) +26,8
7. Jan Schmid (NOR) +48,2
8. Haavard Klemetsen (NOR) +49,7
9. Teihei Kato (JPN) +51,6
10. Bill Demong (USA) +57,7
28. Armin Bauer (ITA/St. Ulrich) +2.25,5
41. Lukas Runggaldier (ITA/St. Christina) +4.09,6



