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Pinturault hält Hirscher in Adelboden in Schach – Eisath in den Top-Ten

Florian Eisath machte in der Entscheidung einige Plätze gut (alle Fotos: Pentaphoto)

Florian Eisath machte in der Entscheidung einige Plätze gut (alle Fotos: Pentaphoto)

7. Januar 2017, 14:15 Ski Alpin

Manfred Mölgg war zweitbester "Azzurro"

Manfred Mölgg war zweitbester "Azzurro"

Was für ein Spektakel beim Riesentorlauf-Klassiker in Adelboden (Schweiz): Alexis Pinturault und Marcel Hirscher lieferten sich einen unfassbaren Zweikampf, bei dem der Franzose am Ende knapp die Nase vorn hatte. Florian Eisath wurde als bester „Azzurro“ Neunter.

Der erste Teil des traditionellen Renn-Wochenendes am Chuenisbärgli im Berner Oberland war ein Genuss für jeden neutralen Ski-Fan: Vor einer beeindruckenden Kulisse leisteten die besten Techniker der Welt Außergewöhnliches, wobei sich mit Alexis Pinturault und Marcel Hirscher die zurzeit wohl stärksten Riesentorläufer noch einmal deutlich vom Rest der Konkurrenz absetzten. Nach zwei Läufen jubelte dabei der Franzose Pinturault, der einem unglaublichen zweiten Lauf Hirschers konterte und vier Hundertstel Vorsprung ins Ziel zu seinem 19. Weltcupsieg rettete.

Hinter den beiden Erstplatzierten freute sich Philipp Schörghofer über seinen ersten Podestplatz des Winters. Dass sich der Österreicher als „Bester der Rest der Welt“ fühlen konnte, zeigt ein Blick auf den deutlichen Zeitabstand: Schörghofer hatte als Drittplatzierter nämlich knapp zwei Sekunden Rückstand auf Tagessieger Pinturault.


Eisath mit starkem zweiten Lauf

Bester Italiener in Adelboden war der Eggener Florian Eisath. Der 32-Jährige, der nach einem groben Schnitzer im ersten Durchgang nur als 17. in die Entscheidung ging, wartete im zweiten Lauf mit einer gehörigen Leistungssteigerung auf und beendete den Klassiker schließlich an neunter Stelle. Zweitbester „Azzurro“ war Manfred Mölgg, der 13. wurde.

Insgesamt sammelten fünf azurblaue Riesentorläufer Weltcuppunkte. Das Trio Riccardo Tonetti (27.), Luca De Aliprandini (28.) und Roberto Nani (29.) fand sich jedoch am Ende des Klassements wieder.


Weltcup-Riesentorlauf der Herren in Adelboden (SUI) – Endstand:

1. Alexis Pinturault (FRA) 2:23.99 Minuten
2. Marcel Hirscher (AUT) +0.04
3. Philipp Schörghofer (AUT) +1.94
4. Henrik Kristoffersen (NOR) +2.03
5. Mathieu Faivre (FRA) +2.05
6. Matts Olsson (SWE) +2.08
7. Victor Muffat-Jeandet (FRA) +2.20
8. Felix Neureuther (GER) +2.27
9. Florian Eisath (ITA/Eggen) +2.77
10. Samu Torsti (FIN) + 2.94

13. Manfred Mölgg (ITA/St. Vigil) +3.31
27. Riccardo Tonetti (ITA/Bozen) +4.47
28. Luca De Aliprandini (ITA) +4.54
29. Roberto Nani (ITA) +4.57

nicht für den 2. Durchgang qualifiziert:
42. Andrea Ballerin (ITA) +4.33
45. Tommaso Sala (ITA) +5.56

u. a. ausgeschieden:
Simon Maurberger (ITA/St. Peter im Ahrntal)
Hannes Zingerle (ITA/Stern)

 

Alter: 15 Tag(e)