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Start bei der Vierschanzentournee: Alex Insam schreibt Geschichte

Alex Insam nimmt am Dienstag die Qualifikation für das Bergiselspringen in Angriff

Alex Insam nimmt am Dienstag die Qualifikation für das Bergiselspringen in Angriff

2. Januar 2017, 19:32 Skispringen

Wenn am morgigen Dienstag auf der Bergiselschanze bei Innsbruck die Qualifikation für das dritte von vier Springen der Vierschanzentournee über die Bühne geht, dann wird dort ein Stück Südtiroler Sportgeschichte geschrieben: Mit dem Grödner Alex Insam wird nämlich erstmals ein einheimischer Skispringer bei der prestigeträchtigen Sprungserie mit dabei sein.

Insam steht neben Sebastian Colloredo im zweiköpfigen italienischen Quali-Kader. Weil Italien zurzeit nur zwei Startplätze zur Verfügung stehen und Colloredo als formstärkster Springer schon seit längerem als fixer Starter feststand, war besonders die Frage nach dem zweiten „Azzurro“ spannend. Am Ende fiel dabei die Wahl auf den 19-jährigen Ladiner, der den Vorzug gegenüber Davide Bresadola erhielt. Ausschlaggebend dafür waren die letzten Auftritte Insams im Continental Cup sowie eine teaminterne Qualifikation in Seefeld, wo der Südtiroler erneut zeigte, in besserer Verfassung zu sein als sein Teamkollege.

Insams große Stunde schlägt am morgigen Dienstag um 14 Uhr. Dann beginnt die Qualifikation für das finale Bergiselspringen, das genau 24 Stunden später über die Bühne geht. Unabhängig davon, ob der Grödner die Quali übersteht oder nicht (dafür ist eine Platzierung unter den ersten 50 notwendig, Anm. d. Red.): Allein die Tatsache, dass er vor tausenden Fans den Bergisel im Rahmen der Vierschanzentournee hinunterspringen darf, ist für den Südtiroler ein großartiger Erfolg. Und wer weiß, vielleicht gelingt Insam sogar der Sprung in die Top-50 – ein Ding der Unmöglichkeit ist dieses Unterfangen nicht.

 

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