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In zehn Tagen macht der Langlauf-Weltcup in Toblach Station

Herbert Santer (stehend) stellte am Dienstag das Langlauf-Weltcup-Rennen in Toblach vor.

Herbert Santer (stehend) stellte am Dienstag das Langlauf-Weltcup-Rennen in Toblach vor.

6. Dezember 2017, 17:05 Ski Langlauf

Die einzige Etappe im Langlauf-Weltcup in Italien in dieser Saison, macht in zehn Tagen in der Nordic Arena von Toblach Station. Am Dienstag wurde am Hauptsitz der Mila in Bozen das Event von OK-Chef Herbert Santer und seinem Team vorgestellt.

Ebenfalls am Rednerpult waren Andreas Trenker (Präsident des Tourismusverein Toblach), Guido Bocher (Bürgermeister von Toblach), Hanspeter Fuchs (OK-Vizepräsident), Sigurth Wachtler (Vize-Präsident FISI) und Armin Hölzl (Amtsdirektor Amt für Sport).


Rennen am Samstag, 16. und Sonntag, 17. Dezember 

Eröffnet wird das Weltcup-Wochenende am Samstag, 16. Dezember mit den Skating-Rennen der Damen (10 km) und der Herren (15 km). Am Sonntag hingegen wird ein Verfolgungsrennen im klassischen Stil gelaufen. 


OK-Chef Herbert Santer zufrieden

OK-Chef Herbert Santer: „Am 16. und 17. Dezember ist Toblach Gastgeber des Langlaufweltcups der Damen und der Herren. Besonders spektakulär wird das Rennen am Sonntag sein, denn an diesem Tag findet das Verfolgungsrennen im klassischen Stil statt. In Toblach ist alles bereit. Schnee ist ausreichend vorhanden, denn in den letzten Wochen hat es immer wieder geschneit. Zur Sicherheit wird aber auch noch Kunstschnee produziert, der vermutlich aber nicht zum Einsatz kommt. Es wird die crème de la crème des Langlaufsports im Hochpustertal am Start sein und Toblach wird ein Austragungsort sein, wo es bereits um die Qualifikation für die olympischen Spiele im Februar in Südkorea geht. Für dieses Jahr haben wir einen Streckenabschnitt neu gestaltet. Dieser hat den Namen „Nathalie“ bekommen und wird zur Attraktivität des Langlaufsports zusätzlich beitragen. Heute werden die Strecken kürzer gebaut, damit die Zuschauer mehr vom Rennen sehen und damit auch die TV-Anstalten die Rennen komplett ausstrahlen können. Ich bin überzeugt, dass diese Neuerungen positiv auf den Langlauf einwirken. Besonders bedanken möchte ich mich bei den vielen Freiwilligen, bei der Forstbehörde, bei der Finanzpolizei, bei den Carabinieri und bei der Freiwilligen Feuerwehr von Toblach. Unser Aushängeschild Dietmar Nöckler, Mitglied der italienischen Nationalmannschaft, wird ebenfalls am Start sein.“


Redner unterstreichen Wichtigkeit der Weltcuprennen 


Andreas Trenker, Präsident des Tourismusverein Toblach und Vize-Präsident des Tourismusverband Hochpustertal/Drei Zinnen, fügte hinzu: „Wir als Tourismusverein müssen uns auch um die Loipen kümmern. Dank der Familie Santer, die ihr Grundstück zur Verfügung stellt und der Gemeinde Toblach, war es uns möglich die Loipe nach Niederdorf zu verbessern. Damit steigt die Qualität der Loipen und es werden immer mehr Gemeinden in den Langlaufsport eingebunden. Diese Loipen sind mittlerweile zur Nutzung freigegeben, auch unter dem Einsatz von Kunstschnee.

Die FISI war mit Vize-Präsident Sigurth Wachtler anwesend: „ Ich überbringe die Grüße des Präsidenten Flavio Roda, der mir aufgetragen hat das OK-Team von Toblach im Besonderen zu Begrüßen. Es sind viele, die uns wegen der tollen Nordic-Arena in Toblach beneiden. Mir macht es eine besondere Freude, wenn so viele Winter-Veranstaltungen in Südtirol abgehalten werden. Die Organisationskomitees machen eine hervorragende Arbeit und haben internationales Niveau. Zudem gibt es in Südtirol immer wieder unzählig viele Freiwillige, ohne die solche Veranstaltungen kaum über die Bühne gehen würden. Die Erfolge, die die Südtiroler Wintersportler feiern, geben uns auch Recht, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Toblach hat im Besonderen einen Tradition im Langlauf und modernen Wintersportanlagen.
Guido Bocher Bürgermeister von Toblach: „Unsere Gemeinde bemüht sich und will auch bei diesen wichtigen Sportveranstaltungen präsent sein, denn dadurch geht der Name Toblach in die ganze Welt hinaus. Toblach hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen gemacht. Ein solches Rennen jedes Jahr zu bekommen ist schwierig, gleich schwierig wie für die Athleten die Rennen. Unsere Nordic-Arena ist weit über die Grenzen hinaus als hervorragende Anlage bekannt. Mittlerweile ist diese nicht nur für den Wettkampfsport wichtig, sondern auch für den Breitensport und den Tourismus. Der Herrgott hat uns die Drei Zinnen geschenkt und am Fuße dieser atemberaubenden Berge kann man den Langlaufsport betreiben, dass es nur so eine Freude ist.“

Der Amtsdirektor vom Amt für Sport Armin Hölzl ergänzte: „Die Weltcuprennen in Toblach haben eine große Wichtigkeit, weil es eine der wichtigsten Wintersport-Veranstaltungen in Südtirol ist. Die Rennen sind auf Weltniveau und wir unterstützen diese Veranstaltung sehr gerne, weil sie für die ganze Langlaufbewegung von größter Wichtigkeit ist. Neben den einheimischen Athleten, wird auch der Rest der italienischen Nationalmannschaft und alle wichtigen ausländischen Athleten am Start sein. Für den Aufwand den Herbert Santer hierfür betreibt, sei ihm herzlichst gedankt”.

Bereits im Dezember 2018 wird der Langlauftross erneut in Toblach halt machen. Dann aber im Rahmen der Tour de Ski.

Das Programm:
  

Samstag, 16. Dezember:
Damen (10 km skating) mit Start um 11 Uhr
Herren (15 km skating) mit Start um 13.30 Uhr

Sonntag, 17. Dezember
Damen: Verfolgungsrennen 10 km mit Start um 11 Uhr
Herren: Verfolgungsrennen 15 km mit Start um 13.30 Uhr

Info: www.worldcup-dobbiaco.it 

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