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„Lucky Loser“ Pellegrino siegt in Dresden – Hellweger guter 24.

Federico Pellegrino hat den Freistilsprint in Dresden gewonnen. (Foto: FISI)

Federico Pellegrino hat den Freistilsprint in Dresden gewonnen. (Foto: FISI)

13. Januar 2018, 12:23 Ski Langlauf

Italiens Supersprinter Federico Pellegrino hat auch auf dem 1,2-km-Rundkurs in Dresden zugeschlagen – und das, obwohl er das Halbfinale nur als „Lucky Loser“ überstanden hat. Der Sarner Michael Hellweger holte erstmals Weltcuppunkte.

Der 21-jährige Sarner hatte erstmals in seiner Karriere die Qualifikation überstanden, und zwar mit der 28. Zeit. Hellweger musste dann gleich im ersten Viertelfinale antreten und hatte u.a. den norwegischen Shooting Star Johannes Klaebo als Gegner. Der Sarner belegte unter den 6 Startern den 5. Rang und verpasste so den Aufstieg, insgesamt kam er aber damit auf Rang 24 und zu seinen ersten Weltcuppunkten, die ihm vielleicht sogar im Hinblick auf Olympia nützlich sein könnten.

Der andere junge Südtiroler, der Bozner Stefan Zelger, hätte es beinahe auch unter die 30 Qualifizierten geschafft, belegte er doch Rang 39.

Der Brunecker Dietmar Nöckler hingegen kam auf den für ihn akzeptablen 42. Rang. Das für Nöckler wichtigere Rennen steht am Sonntag bevor, wenn er zusammen mit Federico Pellegrino - als Favorit - den Teamsprint bestreitet.


Pellegrinos Meisterleistung

Apropos Pellegrino: Der Aostaner hatte in der Quali die fünftbeste Zeit erreicht und dann das Viertelfinale als Zweiter hinter dem Quali-Schnellsten Lucas Chanavat aus Frankreich überstanden. Im Halbfinale dann musste sich Pellegrino erneut Chanavat und auch Klaebo beugen und verpasste so den direkten Aufstieg ins Finale, dank seiner Zeit erreichte er es aber doch als „Lucky Loser“.

Und dort drehte Pellegrino dann den Spieß um und wies Klaebo und Chanavat in die Schranken.

Im Damenrennen ging der Sieg am Samstag an die Schwedin Hanna Falk, die vor ihrer Teamkollegin Maja Dahlquist und Sophie Caldwell aus den USA gewann.


SN/ds

Alter: 6 Tag(e)