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Schnarf: „Habe wieder die Super-G-Läuferin in mir gespürt“

Hanna Schnarf hat jeden Grund zum Lächeln (Pentaphoto)

Hanna Schnarf hat jeden Grund zum Lächeln (Pentaphoto)

5. Dezember 2017, 15:15 Ski Langlauf

Nach den Plätzen 18 und 27 in der Abfahrt hat sich Hanna Schnarf am Sonntag zum Abschluss der Weltcupetappe in Lake Louise nochmal mächtig gesteigert und sich als Sechste inmitten der Weltelite platziert. Entsprechend erleichtert fällt ihr Resümee zwei Tage später aus.

„Eigentlich bin ich mit großem Selbstvertrauen in die Abfahrtsbewerbe gegangen, doch dann klappte irgendwie nichts. Ein Mal war es der starke Schneefall, im zweiten Rennen dann meine verkrampfte Fahrweise“, so wird Schnarf auf der Homepage des italienischen Wintersportverbands zitiert.

Die 33-jährige Olangerin hält mittlerweile bei 175 Weltcupeinsätzen. Dieser Erfahrungsschatz kam ihr beim abschließenden Super-G äußerst gelegen. „Ich wusste, dass ich viel entschlossen zu Werke gehen musste. Zwar habe ich im Schlussteil eine mögliche Podiumsplatzierung verspielt, doch dieser Lauf hat mir gezeigt, dass ich auch im Super-G ganz vorne mitmischen kann. Ich habe endlich wieder die Super-G-Läuferin in mir gespürt. In der vergangenen Saison hatte ich in dieser Disziplin noch meine Schwierigkeiten“, erklärt Schnarf abschließend. Sie will nun weiter nach vorne Blicken und die nächsten Rennen nutzen, um sich für die olympischen Spiele – es wären ihre zweiten nach Vancouver 2010 – aufzudrängen.


Alter: 6 Tag(e)