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Die Grödner Paul Hofer, Jake Smith und Patrick Nocker (v.l.) werden vorerst nicht auf Eis gehen. © A. Senoner

Aus Angst vor Corona: Ritten und Gröden sagen Testspiel ab

Die neue Saison hat noch gar nicht offiziell begonnen, da hat das Coronavirus das heimische Eishockey wieder fest im Griff: Nachdem am Donnerstag beim HC Bozen mehrere Spieler positiv getestet wurden, reagieren nun auch die ersten Klubs in der Alps Hockey League.

Die Rittner Buam und der HC Gherdëina hätten sich eigentlich am kommenden Sonntag in einem Testspiel gegenüberstehen sollen. Die Partie wird nun aber „als Vorsichtsmaßnahme“, wie die Grödner in einer Aussendung schreiben, abgesagt. Weiter heißt es: „Alle Spieler beider Mannschaften werden als Reaktion auf die im italienischen Eishockey aufgetretenen Corona-Fälle auf das neuartige Virus getestet.“


Dabei hatte die Führungsriege der Alps Hockey League bereits vor Bekanntwerden der Coronainfektionen im Oberhaus (neben Bozen ist auch Fehervar betroffen), die Vereine zu weiteren Testreihen aufgefordert. Dadurch soll der Ligastart am ersten Oktober-Wochenende gesichert werden. Da die Corona-Tests bei allen Spielern der Liga aus organisatorischen Gründen nicht von heute auf morgen durchführbar sind und zunächst noch auf deren Ergebnisse gewartet werden muss, gehen nun offenbar mit Ritten und Gröden die ersten Klubs auf Nummer sicher.

Die weiteren Freundschaftsspiele vom Wochenende, darunter auch jene des HC Pustertal und der Wipptal Broncos, sollen – so stand heute – planmäßig über die Bühne gehen. Die Wölfe gastieren am Samstag in Jesenice, die Sterzinger treten heute gegen Cortina an, 24 Stunden später empfangen sie Kitzbühel.


Autor: fop

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