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Michael Messner & Co. sind am Dienstag erneut gefordert. © HK Olimpija Ljubljana

Broncos enthusiastisch: „Das ist schon überragend“

Zwar drohen die Wipptal Broncos im Viertelfinale der Alps Hockey League gegen Liga-Krösus Olimpija Ljubljana auszuscheiden, die Freude über das Geleistete ist aber dennoch groß.

Als ob die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen sowie der dramatische Stadion-Einsturz nicht genügen würden, mussten die Wipptal Broncos in den letzten Tagen die nächste Hürde nehmen: Kurz vor dem ersten Spiel der Best-of-five-Serie in Laibach änderte die slowenische Regierung die Einreisebestimmungen, wonach jede Person, die ins Land will, einen negativen PCR-Test vorweisen muss. In Zusammenarbeit mit LIHG-Chef Marcello Cobelli wurde auch diese Aufgabe gemeistert. Und dennoch: Die Saison nagt an den Kräften, wie Broncos-Sportdirektor Egon Gschnitzer erklärt.


„Ich bin 16 seit Jahren im Amt und kann sagen, dass es auf alle Fälle die schwierigste Saison in all dieser Zeit ist. Die Herausforderungen, die auf uns zukommen, sind unglaublich. Im August dachte man, die Situation werde sich bessern, tatsächlich hat sie sich aber zum Schlechten gewendet. Die Saison ist fast zu Ende und wir spielen immer noch ohne Zuschauer“, betont Gschnitzer. Angesichts dessen seien die Leistungen, die seine Wildpferde bringen, umso höher einzuschätzen: „Was sie gegen Salzburg gezeigt haben, war schon überragend. Man darf nicht vergessen, dass jene, die berufstätig sind oder studieren, fast täglich um 12 Uhr nachts nach Hause kommen. Es ist gewaltig, was sie trotz allem leisten“, huldigt Gschnitzer seine Spieler.

Laibach fast unschlagbar
Obwohl die Saison lang sei, gleich sechs Stammkräfte ausfallen und die Müdigkeit sich bemerkbar mache, ist der Wille der Broncos ungebrochen, erzählt Gschnitzer: „Wir wollen unbedingt weiterkommen, sind gleichzeitig aber auch realistisch. Laibach ist ohne wenn und aber die stärkste Mannschaft der Liga. Ein Spiel wollen wir nichtsdestotrotz gewinnen.“ In der derzeitigen Situation wisse man nie, was als nächstes kommt. „Man benötigt auch sehr viel Glück.“ Und selbst wenn die Saison am Donnerstag zu Ende geht, würde die Freude überwiegen.

Damit dies nicht eintrifft, müssen die Broncos am Dienstag in Brixen den großen Favoriten in die Schranken weisen. Gleiches gilt für den HC Gherdëina, der nach der knappen Niederlage im ersten Spiel gegen Jesenice ebenfalls unter Druck steht. Aufgrund des Corona-Chaos greift der HC Pustertal erst am Donnerstag in die abgespeckte Best-of-three-Serie gegen den EHC Lustenau ein.
AlpsHL: Die Partien vom Dienstagabend
Wipptal Broncos – Olimpija Ljubljana (20 Uhr)
Stand in der Serie: 0:1

SG Cortina – Asiago (20 Uhr)
Stand in der Serie: 0:1

HC Gherdëina – HDD Jesenice (20.30 Uhr)
Stand in der Serie: 0:1

Autor: leo

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