h AlpsHL

Colin Furlong und Philip Pechlaner treffen erneut aufeinander. © Max Pattis

Das Derby der Gegensätze

Der bevorstehende Spieltag in der Alps Hockey League (AlpsHL) hält für die heimischen Eishockey-Fans einen echten Leckerbissen bereit: Das Derby zwischen dem HC Gherdëina und den Rittner Buam.

Mehr als die Hälfte des Grunddurchgangs ist schon absolviert worden. Mancherorts wurden bereits erste Konsequenzen gezogen, um sich für den Endspurt zu wappnen und die vor der Saison ausgerufenen Ziele zu erreichen. Beim HC Gherdëina und den Rittner Buam war das nicht der Fall. Warum auch? Die beiden Teams werden ihren Ansprüchen bisher vollends gerecht und stehen auf einem Tabellenplatz, der die Teilnahme an der Master Round berechtigen würde.


Dabei sah es zu Beginn – zumindest für den HCG – überhaupt nicht danach aus. Die Furie legten einen Horrorstart hin, verloren sechs der ersten acht Partien und blieben spielerisch vieles schuldig. Plötzlich fanden die Ladiner jedoch in den Tritt, starteten einen beeindruckenden Siegeszug und sind mittlerweile seit über einem Monat ohne Punktverlust. Der anfangs gerügte Trainer Hannu Järvenpää hat es geschafft, dem Team seine ganz eigene, ja fast passive Spielidee einzuhauchen, die seit neun Spielen in Folge erfolgsbringend ist. Andererseits kann er sich auf Goalie Colin Furlong und Torjäger Brad McGowan verlassen, die die Spiele quasi im Alleingang entscheiden können. Nicht umsonst sind die Kanadier die MVPs der letzten beiden AlpsHL-Saisonen.

Das Kollektiv ist die Stärke
Während beim HCG vor allem die Einzelspieler herausstechen, ist bei den Buam um Coach Santeri Heiskanen, der für ein aggressives, lauffreudiges Eishockey steht, die Mannschaft der Star. Das wurde am Dienstag beim 7:2 gegen die Steel Wings Linz einmal mehr ersichtlich, als sich sieben verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintrugen. Diese im Vergleich zum HCG größere Geschlossenheit könnte am Donnerstag im Pranives (20.30 Uhr) den Ausschlag zugunsten der Buam geben, die in der Tabelle nur einen Punkt Vorsprung auf die Furie haben. Wollen sich die Mannen vom Hochplateau für 3:4-Niederlage, die sie am 23. September zu Hause bezogen haben, aber revanchieren, müssen sie die seit drei Partien anhaltende Durststrecke bei Auswärtsspielen beenden. Mit Ex-HCG-Goalie Jacob Smith und dem Grödner Simon Kostner soll dies klappen.

Neben dem HCG und den Buam steht am Donnerstag auch der HC Meran im Einsatz, der zu Hause auf den EK Zell am See trifft (20.30 Uhr). Die Wipptal Broncos bekommen es tags drauf in Salzburg mit den Red Bull Juniors zu tun (19.15 Uhr).
Alps Hockey League:
Donnerstag, 25. November:
Steel Wings Linz – Vienna Capitals Silver (19 Uhr)
EC Kitzbühel – SG Cortina (19.30 Uhr)
VEU Feldkirch – EC Bregenzerwald
HC Gherdëina – Rittner Buam (20.30 Uhr)
HC Meran – EK Zell am See

Die Tabelle:

SPGUVTVP
1. Jesenice18160278:2947
2. Rittner Buam19140581:4540
3. Lustenau19140567:4740
4. HC Asiago17130462:3439
5. HC Gherdeina20120866:5936
6. Salzburg II221101185:6733
7. Zell am See19100964:6432
8. Bregenzerwald17100762:5129
9. HC Meran18100851:5729
10. Klagenfurt II24901559:7029
11. SG Cortina19901055:5327
12. Kitzbühel18701151:6922
13. Linz II18701142:7020
14. Wipptal Broncos16601047:5719
15. HC Fassa18601262:7119
16. Feldkirch18301533:6410
17. Vienna Capitals II18201635:936

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