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Dante Hannoun spielt künftig für die Wipptal Broncos. © hannoun19

Die Broncos landen einen Überraschungs-Coup

Für die kommende AlpsHL-Saison haben die Wipptal Broncos auf dem letzten Drücker noch einen namhaften Transfer gelandet und einen ehemaligen Bozner verpflichtet.

Die Rede ist von Dante Hannoun, der sowohl als Center als auch als Flügel eingesetzt werden kann und in der letzten Saison beim HCB Südtirol Alperia unter Vertrag gestanden war. Der kleine (168 cm), aber flinke Angreifer dürfte in der Alps Hockey League für mächtig Wirbel sorgen. „Hannoun ist ein schneller Eisläufer mit sehr gutem Offensivinstinkt. Sowohl als Torschütze wie auch als Vorbereiter sorgt er ständig für Gefahr auf dem Eis und ist überdies auch ein starker Powerplay-Spieler“, wird der Neuzugang, der übrigens der Cousin des ehemaligen HCB-Spielers Alex Petan ist, von den Broncos beschrieben.


Die Laufbahn des 22-jährigen Italo-Kanadiers begann bei den Victoria Royals in der WHL. Bei den „Königlichen“ kam er zunächst nicht regelmäßig zum Einsatz, doch in der Saison 2015/16 schaffte er den Durchbruch. In den folgenden drei Spielzeiten mauserte er sich mit 95 Toren, 142 Assists und 237 Punkten in 237 Spielen zu einem der besten Scorer seines Teams. In seiner letzten Saison wurde er zu den Prince Albert Raiders getradet und erwies sich in den Playoffs als das Ass im Ärmel. Nicht zuletzt schoss er sein Team mit einem Overtime-Tor im 7. Finalspiel zum Meistertitel. Im Vorjahr spielte Hannoun zunächst in der ECHL, ehe er zur Weihnachtszeit zu den Foxes wechselte.

Darum sind die Broncos noch einmal aktiv geworden
Entgegen der ursprünglichen Kaderplanung, die mit drei Imports bereits als abgeschlossen vermeldet wurde, haben sich die Broncos zu dieser Verpflichtung entschieden. Der sportliche Leiter Egon Gschnitzer erklärt die Gründe dafür: „Es stimmt, wir hatten mit drei Imports geplant und dies auch so kommuniziert, aber wir wussten auch, dass wir mit 12 Stürmern und 8 Verteidigern etwas dünn besetzt sind. In den letzten Wochen hat sich Daniel Erlachers gesundheitliche Situation nicht wesentlich verbessert, und dazu müssen wir aufgrund der Covid-Pandemie natürlich verschärfte Sicherheitsvorkehrungen bei Erkältungen treffen. Niemand darf mit einer schwereren Erkältung, geschweige denn mit erhöhter Temperatur trainieren oder spielen.“ Deshalb sah man es als notwendig, noch einmal aktiv zu werden auf dem Transfermarkt.

Autor: det

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