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Felix Brunner & Co. wollen auch im Halbfinale gegen Jesenice jubeln. © I. Foppa/Optic Rapid

Die Wölfe wollen die Südtiroler Fahne hochhalten

Abgesehen von jenen der IHL-Finalisten Kaltern und Meran sind die Cracks des HC Pustertal die einzigen in Südtirol, die im April noch ihre Kufen wetzen und dem Puck hinterherjagen – und damit soll noch lange nicht fertig sein, wird es doch jetzt im Halbfinale der AlpsHL erst so richtig interessant.

Noch nie zuvor hat der HC Pustertal seinen ersten Meistertitel so sehr angepeilt, wie in der laufenden Spielzeit. Doch für den souveränen Regular-Season-Sieger ist es noch ein weiter Weg bis zum historischen Triumph und dieser führt ihn erstmal durch die Best-of-Five-Serie gegen Jesenice.

HCP ist zuhause eine Macht

Auf dem Papier scheinen die Slowenen als Achter des Grunddurchgangs der krasse Außenseiter zu sein, zumal Pustertal auch noch 21 seiner 22 Heimspiele für sich entschieden hat. Doch dieses Bild trügt, denn Jesenice zeigte sich zuletzt stark verbessert und kommt mit einer beachtlichen Serie von zehn Siegen am Montag zum Auftaktmatch nach Bruneck.

Jesenice ist die Mannschaft der Stunde

Der Traditionsverein aus dem Osten hat seine Truppe im Laufe der Saison kontinuierlich verstärkt: Zunächst kehrten Eric Pance aus Mailand und Miha Pesjak aus Brest zurück, dann wurden mit Mathieu Gagnon (aus der ECHL) und dem ehemaligen Bozner Goalie Matt Climie zwei absolute Leistungsträger geholt. Die große Leitfigur ist neben den vielen slowenischen Nationalspielern aber ein Kanadier: Philippe Paradis. Der Stürmer galt als riesiges Talent und wurde 2009 in der ersten Runde (!) gedraftet, schaffte den Durchbruch aber nicht und hat dem Eishockey für beinahe zwei Jahre den Rücken gekehrt. 2018 kam Paradis als „Wundertüte“ nach Jesenice, schlug ein und führt nun den technisch versierten Sturm an. Topscorer ist allerdings nicht Paradis, sonder Tadej Cimzar mit seinen 57 Punkten.

Duell der Top-Goalies

Die Wölfe setzen hingegen neuerlich auf ihren Punkte-König Markus Gander, der sich in dieser Saison bereits 28 Tore und 25 Vorlagen gutschreiben hat lassen. Einen entscheidenden Part könnte auch Goalie Colin Furlong einnehmen, der bislang 94,8 % der Schüsse auf sein Tor abwehren konnte. Besser als der HCP-Schlussmann ist übrigens nur einer: Matt Climie (95 %).

Um das zweite Finalticket kämpfen in der Alps Hockey League Ritten-Bezwinger Olimpija und der EHC Lustenau, der sich am Samstag im entscheidenden siebten Spiel gegen Salzburg behauptete.

Halbfinale, Spiel 1 (Montag, 1. April):

Olimpija – Lustenau (19.15 Uhr)
Pustertal – Jesenice (20 Uhr)

Autor: fop

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