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Der HCG um Brad McGowan erlebte einen ruhigen Abend. © matthaeus kostner www.kostner.in

Furie feiern glanzlosen Pflichtsieg

Aufatmen in Gröden: Am Freitagabend hat der HC Gherdëina seine seit drei Partien anhaltende Negativserie beendet und gegen die Vienna Capitals Silver einen Pflichtsieg eingefahren.

Das Wort Kellerduell schien wie für dieses Duell geschaffen. Hier der HCG, der von acht Spielen lediglich zwei gewinnen konnte, da die Capitals, die sogar noch einen Sieg weniger auf ihrem Konto haben und das Tabellenende zieren. Die Furie machten am Freitag den ersten Schritt aus der Krise, indem sie die erschreckend schwachen Österreicher im heimischen Pranives mit 4:1 bezwangen.


Eines vorneweg: Ein Eishockey-Fest, das das klirrend kalte Pranives erhitzen ließ, wurde es nicht. Dafür fehlte das Tempo, die Intensität und die technischen Feinheiten. Das war den 238 Fans aber egal, schließlich wollten sie nach vier Heimniederlagen mit dem erdrückenden Torverhältnis von 7:19 ihre Mannschaft einfach nur triumphieren sehen.

Guter Beginn legt die Basis
Die Weichen für den letztendlich ungefährdeten Erfolg stellte die Mannschaft von Hannu Järvenpää in den Anfangsminuten, als Michael Sullmann mit der ersten Chance des Spiels ins Schwarze traf: Ein Schuss von Maks Selan verfehlte zwar das Ziel, der Puck prallte von der Bande aber vors Tor, wo Sullmann goldrichtig stand . Die Caps scheiterten in der Folge mehrmals an HCG-Goalie Colin Furlong, ehe Brad McGowan mit einem eigentlich harmlosen Schuss auf 2:0 stellte. Stefan Steen im Wiener Tor gab dabei keine gute Figur ab.

Ville Koerhonen & Co. hatten am Freitag keinerlei Mühe. © matthaeus kostner www.kostner.info


Kurz nach Wiederbeginn hätte Max Oberrauch beinahe für die Vorentscheidung gesorgt, als er nach einer sehenswerten Aktion nur die Torumrandung traf. Anstatt des 3:0 folgte aus dem Nichts das 2:1 durch Christoph Draschkowitz, der dem nicht unschuldigen Furlong mit einem Nachschuss das Nachsehen gab. Dieser Treffer stachelte das Heimteam an, das nun einen Gang hoch schaltete und binnen anderthalb Minuten durch Matteo Luisetti und Sullmann auf 4:1 enteilte. McGowan & Co. hätten danach weiter erhöhen müssen, sie gingen jedoch zu fahrlässig mit ihren Chancen um.

Im Schlussdrittel plätscherte das Spiel nur noch vor sich hin: Gröden wollte nicht mehr, Wien konnte nicht mehr. Und so blieb es bis zum Schluss beim klaren 4:1-Erfolg für die Ladiner.
Alps Hockey League:
HC Gherdëina – Vienna Capitals Silver 4:1
Tore: 1:0 Sullmann (3.03), 2:0 McGowan (16.26), 2:1 Draschkowitz (26.21), 3:1 Luisetti (29.27), 4:1 Sullmann (30.56)
Zuschauer: 238

Die Tabelle:

SPGUVTVP
1. Jesenice16140267:2541
2. HC Asiago17130462:3439
3. Rittner Buam15110463:3431
4. Lustenau16110551:4331
5. Zell am See1590654:4829
6. Klagenfurt II21901254:6129
7. Bregenzerwald1390453:3526
8. HC Gherdeina1580750:4924
9. Salzburg II19801170:6224
10. HC Meran1580738:4623
11. Kitzbühel1560941:5619
12. SG Cortina16601043:4619
13. Wipptal Broncos1260639:4018
14. Linz II1460833:5317
15. HC Fassa15401147:6012
16. Feldkirch15201327:538
17. Wien II15201331:786

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