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Wollen bereits am Mittwoch jubeln: Tommaso Traversa und seine Teamkollegen. © IWAN FOPPA

Historische HCP-Chance: Der Erste soll gleich sitzen

Zum allerersten Mal in der Vereinsgeschichte, hat der HC Pustertal am Mittwochabend einen Matchpuck in einem Finale. Klar, dass die Wölfe zubeißen und sich den Titel in der Alps Hockey League schnappen wollen.

Zum fünften Mal steht der HC Pustertal in einem Endspiel um einen Meistertitel. Und jetzt soll es endlich klappen mit dem lang ersehnten Finalsieg, der den Wölfen bisher verwehrt geblieben ist. 2011, 2012, 2014 und 2016 haben die Wölfe die Finalserie jeweils verloren. Doch heuer gibt es einen entscheidenden Unterschied: Matchpucks.

Vieles spricht für Pustertal, wenig für Ljubljana


Nur noch ein Sieg, dann ist die fast schon chronisch wirkende Meistertitellosigkeit in Bruneck beendet. In so einer Ausgangssituation war der HCP noch nie. Die Matchpucks, die sich die Wölfe durch drei Siege in den ersten vier Spielen der Finalserie erarbeitet haben, sind ein Novum. Und so liegt der erste Meistertitel der Klubgeschichte nur noch einen Erfolg weit entfernt, bereits am Mittwochabend könnte es soweit sein. Ab 20 Uhr kämpfen Markus Gander & Co. im Rienzstadion um den AlpsHL-Pokal, der wohl kollektiven Freudentaumel im ganzen Pustertal nach sich ziehen würde.

Die Kulisse in Bruneck wird auch am Mittwochabend wieder beeindruckend sein. © IWAN FOPPA

Doch auch Ljubljana ist heiß: Die Slowenen müssen gewinnen, wollen sie nicht den Pusterern in deren Wohnzimmer beim Feiern zuschauen. Doch die Vorzeichen für den Ex-EBEL-Klub könnten kaum schlechter sein. Das Selbstvertrauen nach zwei Heimpleiten in Folge im Keller, die auf einer Euphoriewelle schwimmenden Wölfe in Südtirol vor der Brust. Im Grunde spricht nichts für den HK Olimpija, aber vieles für die Wölfe.

Ob dem wirklich so ist, wird man ab 20 Uhr im Rienzstadion sehen. SportNews ist auf jeden Fall in Bruneck vor Ort – inklusive Liveticker und allen Infos zum Match.

AlpsHL: Playoff-Finale, Spiel 5

HC Pustertal – HK Olmipija (20 Uhr)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 3:1


Autor: cst

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