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Geht weiter für Ritten auf Torejagd: Andreas Lutz. © Max Pattis

Lutz, Vigl, Gabri bleiben „Buam“

Der Kader von Italienmeister Ritten nimmt immer konkretere Formen an. Am Dienstag hat Ritten nun auch die Verträge mit den Verteidiger Andreas Lutz, Christoph Vigl und Radovan Gabri verlängert.

Bereits davor hatten die „Buam“ Coach Janne Saavalainen bestätigt, und dann auch Goalie Kevin Lindskoug verpflichtet.

Andreas Lutz geht in seine vierte Saison mit den „Buam“, die dritte in Folge. Der 33-jährige Meraner kam vor drei Jahren nach fünf Saisonen in Pontebba, vier in Mailand und zwei in Asiago zurück nach Klobenstein, wo er bereits in der Saison 2005/06 unter Vertrag stand. Lutz (1,81m x 84 kg) ist bei seinem Stammverein Meran groß geworden.

2002 debütierte der damals 16-Jährige in der Serie A. Drei Jahre später wechselte er auf den Ritten, wo er in 54 Spielen 14 Scorerpunkte erzielte. Von 2006 bis 2011 lief Lutz in Pontebba auf und kam in 167 Liga-Spielen auf insgesamt 89 Punkte.

In Klobenstein bärenstark
Mit dem Klub aus dem Friaul gewann der ehemalige Nationalspieler 2008 auch den Italienpokal. 2011 folgte der Wechsel nach Mailand: In der Lombardei holte er auf Anhieb den Serie A2-Titel und stieg in die erste Liga auf. Mit Mailand erzielte Lutz in 189 Meisterschaftsspielen beachtliche 177 Punkte (51 Tore). 2015 wechselte der technisch und taktisch starke Verteidiger nach Asiago, wo er prompt den italienischen Supercup gewann.

In Klobenstein spielt Lutz seit seiner Rückkehr zwei bärenstarke Saisonen. In 115 Einsätzen brachte er es auf 27 Tore sowie 54 Assist. Allein in der vergangenen Spielzeit kam der Meraner auf 42 Scorerpunkte.
Vigl ein waschechter Rittner
Christoph Vigl ist auf dem Ritten aufgewachsen und hat immer bei den „Buam“ gespielt. Vor sechs Jahren wurde er mit dem U20-Team Italienmeister, ehe er 2016 den Sprung in die erste Mannschaft schaffte. Vigl hat in seinem Trophäenschrank bereits vier Italienmeistertitel (2016, 2017, 2018 und 2019), zwei Supercups (2018 und 2019) sowie den historischen ersten AHL-Titel 2017.

Christoph Vigl bleibt bei Ritten. © Max Pattis


Der 25-jährige Verteidiger kam im Vorjahr auf 59 Einsätze, wobei er sechs Assists verbuchen konnte.
Auch Gabri bleibt ein Rittner
Bestätigt wurde auch der gebürtige Slowake Radovan Gabri. Der 181 cm große und 85 kg schwere Linksschütze hat mehrere Jahre in der Jugend von Asiago gespielt und zählt deshalb als Italiener. Der 24-Jährige kam im Vorjahr nach Klobenstein, bestritt dort aber nur vier Meisterschaftsspiele, ehe er sich gegen Gröden das Kreuzband riss und die restliche Saison ausfiel.

Gabri ist stark im Zweikampf und besitzt neben einem guten Schuss auch noch großes Potential im Offensivspiel. 2014 feierte er sein Debüt in der Serie A mit Asiago, spielte gleichzeitig auch in der 2. Liga mit Pergine. Das Jahr darauf wechselte er zu Neumarkt, wo er zwei Saisonen blieb. Im ersten Jahr bei den Unterlandler erzielte er in 35 Zweit-Liga-Spielen 30 Punkte (4 Tore und 26 Assist), während er in der zweiten Saison in der AllpsHL in 40 Meisterschaftsspielen auf 15 Punkte (3 Tore und 12 Assist) kam.

Fühlt sich am Ritten wohl: Der Slowake Radovan Gabri. © Max Pattis

Vor zwei Jahren verteidigte Gabri in Sterzing. In 43 Einsätzen in der AHL erzielte er 17 Punkte (3 Tore und 14 Assist). Insgesamt 146 Strafminuten in den letzten drei Saisonen zeigen, dass er kein Kind von Traurigkeit ist.

Autor: pm/am

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