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Der HC Meran will die hohe Hürde HC Asiago nehmen © cfs

Merans Lo Presti: „In einem einzigen Spiel kann viel passieren“

Nachdem am Donnerstag der Supercup 2021 zwischen Neumarkt und Asiago nachgeholt wurde, ist am morgigen Samstag noch der Bewerb aus dem Jahr 2020 an der Reihe. Das Finale bestreiten Italienpokalsieger HC Meran und Italienmeister HC Asiago.

Für den Alps-Einsteiger steht somit sofort ein Duell mit einem der Spitzenteams an. Spielbeginn im Odegar-Stadion von Asiago ist 20.30 Uhr.


Der Verein vom Hochplateau der sieben Gemeinden, der den Bewerb in den Jahren 2001, 2013, 2015 und 2021 für sich entscheiden konnte, ist gewillt, seinem langjährigen Kapitän Federico Benetti zum Karriereende einen weiteren Titel zu schenken. Voraussichtlich werden den Löwen dabei die Stürmer Marco Rosa und Simone Olivero fehlen. Gerade der Ausfall von Torgarant Rosa wiegt schwer. In der Heimstätte, die bei derartigen Partien gerne zum Hexenkessel mutiert, könnte einiges los sein. Das von der FISG ausgerufene Motto „Eishockey öffnet wieder die Türen. Feuere wieder im Stadion an!“ soll zusätzliche Zuschauer anziehen und die Akteure auf dem Eis nach langen Monaten ohne Zuschauern wieder so richtig einheizen.

Historische Chance
Im Trophäenschrank des HC Meran fehlt die Supercup-Trophäe bis dato noch, das weiß auch der Assistenzkapitän der letzten Jahre, Manuel Lo Presti, der erst kürzlich entschieden hat, in dieser Saison erneut an Bord zu sein. „Wir begegnen dem Gegner mit Respekt, haben aber sicherlich keine Angst. Die Favoritenrolle ist klar verteilt, doch wie man weiß, kann in einem einzigen Spiel so einiges passieren. Dass es um eine Trophäe geht, welche man gegen einen Gegner erringen kann, gegen den man sich in einer Playoff-Serie bedeutend schwerer tun würde, ist für unser Team eine zusätzliche Chance.“

Fokus auf neue Ziele: Manuel Lo Presti und der HC Meran (Foto: cfs)


Auf die diesjährige Mannschaft angesprochen, zeigt sich das Meraner Eigengewächs durchwegs angetan. „Wir haben einen guten Mix aus erfahrenen und jüngeren Spielern. Man kann sagen, dass wir insgesamt gut harmonieren. Da wir in diesem Jahr nicht mehr die Gejagten sind, können wir befreiter aufspielen und uns auf die Etablierung in der neuen Liga konzentrieren. Sicher ist sportlich während der Vorbereitung noch Luft nach oben vorhanden, doch diesbezüglich geht es bekanntermaßen allen Vereinen gleich.“ Bis auf Daniel Gellon werden alle Meraner Akteure spielen können.

Schlagwörter: Eishockey HC Meran Supercup

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