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Ist mit Ritten ein heißer Titelkandidat: Jacob Smith © Max Pattis

Neuer Modus, neue Teams: AlpsHL vorgestellt

Zwei Tage vor dem Beginn der neuen Alps-Hockey-League-Saison haben sich die höchsten Eishockey-Funktionäre aus Italien, Österreich und Slowenien sowie die Vertreter der Teams online versammelt und die neue Spielzeit präsentiert.

AlpsHL-Geschäftsführer Christian Feichtinger, LIHG-Präsident Marcello Cobelli sowie die Mitglieder des Board of Governors nahmen am Donnerstag an der Pressekonferenz teil. In dieser wurden die Strapazen der letzten Corona-Saison hervorgehoben, ein Blick auf die anstehende Spielzeit gerichtet und die neuen Teams begrüßt.


Für den neu dazugestoßenen HC Meran nahm Headcoach Kim Collins an der PK teil. Er sagt: „Wir wollen ein gutes Produkt bieten und uns nicht in den unteren Regionen der Tabelle herumtreiben, sondern eine Rolle spielen – auch wenn uns die Position des Underdogs gefällt.“ Meran verfüge über tolle Infrastrukturen und es gehe darum, das Eishockey-Feuer in der Stadt neu zu entfachen. Cobelli lobte die Adler und zeigte sich über die ermutigenden Testspiel-Ergebnisse überrascht. Der Grödner erwarte sich angesichts der Abgänge von Pustertal und Laibach eine im Vergleich zum Vorjahr ausgeglichenere Meisterschaft.

Die üblichen Verdächtigen
Aus zahlreichen Kurzvideos, in denen Trainer und Spieler ihre Favoriten kundgaben, ist zu entnehmen, dass viele mit einem Titelduell zwischen dem HDD Jesenice und Asiago rechnen. Auch dem EHC Lustenau und den Rittner Buam wird viel zugetraut. Groß ist außerdem die Freude, dass endlich wieder Zuschauer in die Stadien strömen dürfen.

Neben der Vorstellung der Mannschaften wurde auch der neue Modus noch einmal genauer beleuchtet. Dieser wurde nämlich – nach der Nicht-Qualifikation für Olympia der drei teilnehmenden Nationen – noch einmal modifiziert und soll für noch mehr Spannung sorgen. Noch immer werden 34 Runden und insgesamt 272 Spiele in der Regular Season absolviert. Anschließend bestreiten sechs Teams die Master Round, von denen sich aber nur vier direkt für die Playoffs qualifizieren. Jene Teams, die nicht die Master Round erreichen, werden anhand ihrer Grunddurchgang-Platzierung in zwei Gruppen zu fünf und sechs Mannschaften unterteilt. Wer sich in diesen in den Top-3 etabliert, hat die Möglichkeit, über die Pre-Playoffs das Viertelfinale zu erreichen.

So lauten die Paarungen:

5. Master Round vs. 3. Qualification Round B
6. Master Round vs. 3. Qualification Round A
1. Qualification Round A vs. 2. Qualification Round B
1. Qualification Round B vs. 2. Qualification Round A

Im Gegensatz zu den letzten Saisonen finden die Playoffs ausschließlich im Best-of-five-Modus statt. Spätestens am 19. April steht der neue Meister der Alps Hockey League fest. Das erste Spiel findet am Samstag um 17.30 Uhr in Jesenice statt. Gegner sind die Adler aus Meran.

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