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Dustin Whitcotton wechselt aus Deutschland kommend über den Brenner.

Neuer Trainer: Ein Kanadier soll die verjüngten Broncos führen

Die Wipptal Broncos wollen kommende Saison verstärkt auf die Jugend setzen und haben dafür einen neuen Trainer an Land gezogen: Der langjährige DEL-Stürmer Dustin Whitcotton hat künftig in der Fuggerstadt das Sagen.

Er soll die Verjüngungskur in Sterzing einleiten und die „Wildpferde“ auf die Erfolgsspur bringen: Dustin Whitcotton. Der 1979 in der kanadischen Provinz British Columbia geborene Coach blickt auf eine erfolgreiche Spielerkarriere zurück, in der er unter anderem 220 Mal das Trikot der Straubing Tigers in der DEL trug. Als Trainer arbeitete er bislang nur in der dritt- und fünfthöchsten Liga Deutschlands.

Zur Saison 2016/17 wechselte Whitecotton vom Eis hinter die Bande und übernahm das Team der Lindau Islanders, die er in seiner ersten Spielzeit als Trainer gleich zum Meistertitel in der Oberliga und weiter in die DEL2 führte. Aufgrund von Differenzen mit den älteren Stammspielern wurde er kurz nach Weihnachten 2017 entlassen, obwohl das Team zu diesem Zeitpunkt auf Playoff-Kurs lag. Nach der Geburt des zweiten Kindes wollte der in Bayern verheiratete und heimisch gewordene Coach etwas kürzer treten und übernahm beim Landesligisten EC Dingolfing das Amt des Senior- und Nachwuchstrainers in Personalunion.

„Schnell eine Einigung gefunden“
Sportdirektor Egon Schnitzer
Sportchef Egon Gschnitzer ist sicher, einen qualifizierten Trainer für das Sterzinger Projekt gewonnen zu haben, der auch bereit ist, junge Spieler zu Stammspielern zu formen. „In den ersten Gesprächen lag das Hauptaugenmerk vor allem auf diesem Aspekt, denn nicht jeder Trainer akzeptiert die Herausforderung, die das Ausbilden von jungen Spielern mit sich bringt. Dustin war aber von Beginn an von der Aufgabe begeistert, und so haben wir schnell eine Einigung gefunden.“
„Das Team wird die Fans unterhalten“
Trainer Dustin Whitecotton
Whitecotton selbst sagt zu seiner Entscheidung folgendes: „Ich bin überzeugt, das richtige Arbeitsumfeld gefunden zu haben, um meinen bevorzugten Spielstil zu praktizieren. Es ist ein aggressiver Stil mit hohem Tempo. Ich würde es 'kontrollierte Aggressivität' auf der gesamten Eisfläche nennen. Wir werden sehr viel eislaufen und das Team wird die Fans unterhalten. Ich will den Gegner zu Fehlern zwingen.“

Autor: fop

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