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Vermisst die Fans im Stadion: Max Oberrauch © Optic Rapid/I. Foppa

Oberrauch vor Playoff-Start: „Fast schon traurig“

Max Oberrauch hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Dass in den Playoffs keine frenetischen Fans ihn nach vorne treiben, ist aber selbst für den 36-Jährigen neu. SportNews hat sich vor dem Viertelfinale gegen den EHC Lustenau mit dem Ausnahmestürmer unterhalten.

Playoff-Zeit bedeutet im Pustertal, dass tausende Menschen ins Rienzstadion pilgern, um die Wölfe anzutreiben. Wegen bekannten Gründen wird dies in diesem besonderen Jahr nicht der Fall sein – zum Leidwesen der Spieler, die von der einzigartigen Atmosphäre profitieren. „Ja, es ist immer noch komisch, fast schon traurig“, sagt Max Oberrauch: „Es ist einfach toll, wenn Zuschauer im Stadion sind. Mir persönlich fehlen sie schon sehr. Man kann sich zwar daran gewöhnen, das letzte Feuer, die großen Emotionen fehlen aber.“ Die Situation müsse man jedoch akzeptieren, meint der Flügelstürmer.


Er und seine Mannschaftskameraden hatten nun über eine Woche Zeit, um sich auf das bevorstehende Playoff-Viertelfinale gegen den EHC Lustenau vorzubereiten. Spiel 1 steigt am Sonntag um 18 Uhr im Rienzstadion. „Die Mannschaften, die die Pre-Playoffs gespielt haben, sind im Vorteil, weil nach einer Pause immer ein wenig der Rhythmus fehlt. Wir haben uns aber gut erholt und warten nur darauf, dass es losgeht“, freut sich Oberrauch, der in seine 14. Playoffs mit dem HCP startet.

Vorlegen, dann nachlegen
Gegen Lustenau verfolgt die Basile-Truppe einen klaren Plan. „Wir müssen zu Hause das erste Spiel gewinnen und in Lustenau zeigen, dass wir nichts schenken“, gibt der Routinier die Richtung vor: „Sie sind in der eigenen Halle stärker einzuschätzen. Darum gilt es, ihnen den Schneid abzukaufen.“ Dass die Wölfe wissen, wie sie gegen Lustenau spielen müssen, haben sie mit dem 6:1-Sieg vor rund zwei Wochen gezeigt.
Broncos und Furie in Slowenien gefordert
Die Wipptal Broncos und der HC Gherdëina sind ebenfalls bereit für die Playoffs. Sie müssen gegen Olimpija Ljubljana bzw. Jesenice eine schier unmögliche Aufgabe lösen und versuchen, in der Best-of-five-Serie vorzulegen. Am Samstag treffen die Wildpferde in Laibach mit dem Gewissen auf den Liga-Krösus, dass sie nichts zu verlieren haben und nur überraschen können. Tags drauf findet in Jesenice das erste Spiel zwischen dem Grunddurchgangs-2. und dem HC Gherdëina statt. Auch die Ladiner sind im Duell gegen die Slowenen die krassen Außenseiter. Entsprechend befreit und locker können sie aufspielen, haben sie ihr Saisonziel doch schon übertroffen.
Playoff-Viertelfinale: Die Partien
Samstag, 27. März:

Asiago – Cortina (19 Uhr)
Olimpija Ljubljana – Wipptal Broncos (19.30 Uhr)

Sonntag, 28. März:
HDD Jesenice – HC Gherdëina (17.30 Uhr)
HC Pustertal – EHC Lustenau (18.00 Uhr)

Autor: leo

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