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Sterzing muss sich vor der starken Offensive von Jesenice wappnen. © Oskar Brunner

Pre-Playoffs: So geht es in der AlpsHL weiter

Am Dienstagabend beginnt in der Alps Hockey League die „fünfte Jahreszeit“: Acht Mannschaften kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale, darunter auch drei Südtiroler Teams.

Jesenice gegen Sterzing, Ritten gegen Kitzbühel, Lustenau gegen Gröden und Feldkirch gegen Cortina lauten die Pre-Playoff-Paarungen. Die Serien werden im Best-of-three-Modus ausgetragen - wer also als erstes zwei Partien für sich entscheidet, steht im Viertelfinale. Dieser Modus kommt vor allem den vermeintlichen „Underdogs“ zugute, da innerhalb von drei Partien alles passieren kann.

Während es für die genannten Mannschaften bereits in die heiße Phase geht, haben der HC Pustertal, Asiago, Laibach und Salzburg noch eine Woche Zeit, sich für die Playoffs in Form zu bringen. Diese Teams sind bereits für das Viertelfinale qualifiziert.

Offensive gegen Defensive

Die auf dem Papier ausgeglichenste Serie, ist die zwischen den Wipptal Broncos und HDD Jesenice. Nach dem Grunddurchgang hatten die Südtiroler und die Slowenen die gleiche Punkteanzahl auf dem Konto, nämlich 68. Auch in der Saisonbilanz steht es 1:1. Allerdings beendeten Pance & Co. die Regular Season mit dem deutlich besseren Torverhältnis. Grund dafür ist vor allem die Offensive um Topscorer Tadej Cimzar, die mit 173 erzielten Toren die Beste der Liga ist. In den letzten vier Partien schlug es unglaubliche 30 Mal ins gegnerische Tor ein.

Die Wipptal Broncos werden den Slowenen das Leben jedoch schwer machen, denn die Defensive der Sterzinger hat es in sich. In zwei der letzten vier Partien hielt Gainluca Vallini seinen Kasten sauber, unter anderem beim 3:0-Sieg gegen Laibach. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt.

Ritten ist der Favorit

Defensiv-Boss bei den Buam: Patrik Luza © Max Pattis

Nach 28 Meisterschaftssiegen aus 40 Spielen und insgesamt 83 Punkten haben die Buam den Grunddurchgang auf dem fünften Platz beendet. Damit muss sich Ritten über das „kleine Achtelfinale“ für die Runde der letzten Acht qualifizieren. Gegner der Lehtonen-Truppe ist der EC Kitzbühel: Die „Adler“ sicherten sich mit 42 Punkten als Zwölfter den letzten Pre-Playoff-Platz und gehen gegen Ritten als klarer Außenseiter in die Serie.

Die Österreicher scheinen dem Italienmeister zu liegen, denn Lutz & Co. haben beide Spiele im Grunddurchgang jeweils mit 6:2 gewonnen. Überhaupt haben die Südtiroler erst eine der sechs Begegnungen gegen Kitzbühel verloren. Ritten und die „Adler“ sind sich in den Playoffs noch nie gegenübergestanden, da die Österreicher in den beiden letzten Saisonen nicht den Einzug in die K.o.-Phase geschafft haben. Für Henrik Eriksson und den Letten Olegs Sislannikovs werden es besondere Spiele sein, denn sie standen im Vorjahr noch bei den Nordtirolern unter Vertrag.

Gröden kann nur überraschen

Gröden will Lustenau ein Bein stellen. © Andreas Senoner

Im dritten Viertelfinale mit heimischer Beteiligung stehen sich der HC Gröden und der EHC Lustenau gegenüber. Im Normalfall scheint es eine klare Sache zu werden, doch bekanntlich haben die Playoffs ihre eigene Gesetze. In den bisherigen Saisonduellen verließ der HCG stets als Verlierer das Eis. Zu Meisterschaftsbeginn gewannen die Vorarlberger im Pranives 7:2, im zweiten Aufeinandertreffen, welches erst vergangene Woche stattfand, setzten sich Vallerand & Co. mit 4:1 durch.

Aufgrund des aktuellen Formstandes stehen alle Vorzeichen auf ein Weiterkommen der Österreicher: Lustenau feierte zuletzt drei Siege en suite, darunter auch einen 5:3-Heimerfolg gegen den HCP. Die Mannschaft von Ex-Lustenau-Trainer Timo Keppo hingegen, kommt von einer Negativ-Serie von fünf Niederlagen in Folge. Jedenfalls bedarf es einer sehr guten Leistung von Gröden-Torhüter Misa Pietilä, will der HCG ins Viertelfinale einziehen.

AlpsHL, 1. Spiel Pre-Playoff:

Dienstag, 12. März:
HDD Jesenice - Wipptal Broncos (19 Uhr)
EHC Lustenau - HC Gröden (19.30 Uhr)
VEU Feldkirch - SG Cortina (19.30)
Rittner Buam - EC Kitzbühel (20 Uhr)

Autor: leo/pm

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