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Thomas Spinell musste sich mit Ritten geschlagen geben. © rittnerbuam.com / Max Pattis

Ritten ist entthront: Asiago kürt sich zum AHL-Meister

Der Meister der Alps Hockey League 2017/18 heißt Migross Asiago. Der Klub aus dem Veneto zwang Ritten im alles entscheidenden siebten Finalspiel mit 7:5 in die Knie und löste die „Buam“ damit als AHL-Titelträger ab.

Asiago erwischte im randvollen Odegar-Stadion einen Traumstart. Gerade einmal 74 Sekunden waren gespielt, als Michele Stevan seine Mannschaft mit 1:0 in Führung schoss. Die Hausherren blieben am Drücker und jubelten in der 11.53 Minute erneut, als Anthony Nigro zum 2:0 einnetzte. Die Freude der „Stellati“ währte aber gerade einmal 19 Sekunden, ehe der Grödner Simon Kostner auf 1:2 verkürzte. Kurz vor Ende des ersten Drittels stellte Marco Rosa den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Beim 3:1 blieb es auch nach den ersten 20 Minuten.

Das Mitteldrittel hatte es in sich. Gleich zu Beginn machten es die „Buam“ mit Edoardo Caletti wieder spannend, keine zwei Minuten später durfte Asiago aber wieder mit Jose Antonio Magnabosco zum vierten Mal jubeln. Gleich darauf musste Nigro für zwei Minuten vom Eis. Ritten zeigte erneut ein bärenstarkes Powerplay und verkürzte mit Thomas Spinell auf 3:4. Damit aber nicht genug, denn in der 29.01 Minute glich Doppeltorschütze Simon Kostner zum 4:4 aus. Somit war die Partie wieder völlig offen. Asiago antwortete aber prompt und zog mit Magnabosco und Stevan sogar auf 6:4 davon.

Ritten warf im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne und kämpfte sich auch ins Match zurück. Vier Minuten vor der Schlusssirene traf wieder Thomas Spinell zum 5:6. Die Schiedsrichter schauten sich den Treffer noch einmal am Video an und entschieden auf Tor für Ritten. Doch der Traum der Aufholjagd erlosch zehn Sekunden später, als Davide Conci mit einem Schuss ins Kreuzeck auf 7:5 erhöhte. Ritten war geschlagen: Der Titelverteidiger konnte das Match nicht mehr drehen und musste sich in einer unglaublich ausgeglichenen Finalserie mit 4:3 geschlagen geben. Somit wandert der Titel erstmals verdient nach Asiago.

Migross Asiago - Rittner Buam 7:5 (3:1, 3:3, 1:1)

Migross Asiago: Frederic Cloutier (Andrea Longhini); Lorenzo Casetti-Alexander Gellert, Enrico Miglioranzi-Michael Sullivan, Francesco Forte-Phil Pietroniro; Fabrizio Pace-Marco Rosa-Anthony Bardaro, Giulio Scandella-Anthony Nigro-Federico Benetti, Simone Olivero-Michele Stevan-Jose Antonio Magnabosco, Davide Conci-Davide Dal Sasso-Josef Foltin

Rittner Buam: Patrick Killeen (Hannes Treibenreif); Christian Borgatello-Ivan Tauferer, Brad Cole-Hanno Tauferer, Andreas Lutz-Maximilian Ploner, Philipp Pechlaner; Oscar Ahlström-Victor Ahlström-Simon Kostner, Kevin Fink-Dan Tudin-Thomas Spinell, Alex Frei-Julian Kostner-Tommaso Traversa, Christoph Vigl-Edoardo Caletti-Johannes Fauster

Tore: 1:0 Stevan (1.14), 2:0 Nigro (11.53), 2:1 Simon Kostner (12.12), 3:1 Rosa (17.21), 3:2 Caletti (24.54), 4:2 Magnabosco (26.14), 4:3 Spinell (27.31), 4:4 Simon Kostner (29.01), 5:4 Magnabosco (33.16), 6:4 Stevan (37.47), 6:5 Spinell (56.28), 7:5 Conci (56.38)

Endstand in der Best-of-seven-Serie: 4:3 – Asiago ist Meister

Autor: sn

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