h AlpsHL

Simon Kostner im Duell mit Franz Wilfan. © Max Pattis

Spannung pur: Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag

Am 15. September des vergangenen Jahres fiel der Startschuss in die neue Alps-Hockey-League-Saison. 39 Runden später stehen die zwölf Mannschaften, die um den Titel kämpfen werden, fest. Doch in welcher Konstellation starten sie ins Playoff?

Das Hauptaugenmerk fällt am Samstagabend auf den Kampf um den heiß begehrten vierten Tabellenrang. Diese Position zieht nämlich gleich zwei Vorteile mit sich: Diejenige Mannschaft, die sich unter den Top-4 platziert, ist direkt für das Viertfinale qualifiziert. Zudem genießt der Viertplatzierte in der ersten Runde der Playoffs Heimrecht.

Einen Spieltag vor Schluss des Grunddurchgangs hat der Tabellenvierte Asiago einen Punkt mehr als die Rittner Buam auf dem Konto. Somit hat die Mannschaft von Riku Lehtonen nicht alles selbst in der Hand und muss auf einen Ausrutscher des amtierenden Meisters hoffen. Allerdings steht die Chance, dass dies passiert, schlecht: Bardaro & Co. treffen nämlich auswärts auf den EC Kitzbühel. Für die Tiroler geht es im letzten Spiel tabellenmäßig um nichts, da die „Adler“ schon fix als Tabellenzwölfte feststehen. Zudem reicht den „Stellati“ ein Sieg in der Verlängerung bzw. im Penaltyschießen, um Ritten hinter sich zu lassen. Auf jeden Fall muss der Italienmeister, der zeitgleich auf Zell am See trifft, voll punkten, um seine Chance auf den direkten Viertelfinal-Einzug noch am Leben zu halten.

Sterzing hat alle Trümpfe in der Hand

Für die Wipptal Broncos steht einiges auf dem Spiel (Foto: Oskar Brunner).


Auch für die Wipptal Broncos steht in der letzten Partie einiges auf dem Spiel: Die Blau-Weißen weilen derzeit auf den achten Platz, doch Jesenice ist den „Wildpferden“ dicht auf den Fersen. Die Ausgangslage für Borgatello & Co. ist aber um einiges komfortabler als für die Buam: Ein Sieg innerhalb der regulären Spielzeit würde nämlich ausreichen, um in den Pre-Playoffs einmal öfter auf die eigenen Anhänger zählen zu können, als der Gegner. Sollte Feldkirch gegen Mailand mindestens einen Punkt holen, trifft Ivo Jans Mannschaft in der ersten Runde auf Jesenice.

Kommt es zum Derby?

Der HC Gröden hingegen ist sich seiner elften Position schon sicher. Long & Co. wissen jedoch auch noch nicht, auf wen sie zum Auftakt der Pre-Playoffs treffen. Entweder kommt es zum Südtiroler Derby mit den Rittner Buam, oder es wartet das Duell mit dem EHC Lustenau. Letztere Variante ist dabei um einiges wahrscheinlicher. Zum „Warmmachen“ trifft der HCG am Samstag auf das Team der Stunde aus Salzburg. Das bisher einzige Saisonduell konnten die Ladiner für sich entscheiden.

Ohne Druck kann der HCP das letzte Spiel vor den Playoffs angehen, denn der Sieg des Grunddurchgangs ist schon seit geraumer Zeit fix. Gegen Lustenau geht es für die „Wölfe“ in erster Linie darum, nochmal Selbstvertrauen im Hinblick auf das Viertelfinale zu tanken. Die Vorarlberger könnten dabei als guter Gradmesser dienen.

Die bevorstehenden Partien in der AlpsHL:

Samstag, 9. März (alle 19 Uhr):

Red Bull Juniors - HC Gröden
VEU Feldkirch - HC Mailand
EHC Lustenau - HC Pustertal
EK Zell am See - Rittner Buam
Olimpija Ljubljana - KAC II
EC Kitzbühel - Asiago Hockey
SG Cortina - HDD Jesenice
Wipptal Broncos - EC Bregenzerwald

SPGUVTVP
1. HC Pustertal393603153:54104
2. Laibach393108155:8491
3. Salzburg II3929010163:9587
4. Asiago Hockey3928011152:10881
5. Rittner Buam3927012162:9880
6. Lustenau3926013153:10978
7. Feldkirch3922017130:11269
8. Wipptal Broncos3922017126:9766
9. Jesenice3921018166:11565
10. SG Cortina3918021111:12355
11. HC Gröden3915024103:13446
12. EC Kitzbühel3914025100:14842
13. Zell am See3912027106:16837
14. Bregenzerwald39903096:15929
15. Klagenfurt II3910029108:18029
16. Mailand39703297:18222
17. HC Fassa40503591:20615

Autor: leo

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