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Armin Helfer & Co. bejubeln den dritten Finalsieg, den zweiten in Laibach. © I. Foppa/Optic Rapid

Sudden Death: Die Wölfe greifen nach dem ersehnten Titel

Nächste Aufholjagd des HC Pustertal! Nach einem Zwei-Tore-Rückstand hat Tommaso Traversa die Brunecker mit einem spektakulären Overtime-Tor noch zum Sieg in Laibach geschossen. Sie haben nun am Mittwoch die erste von drei Chancen, den ersehnten Titelgewinn perfekt zu machen.

Unglaublich diese Wölfe. Zwei Mal lagen sie vor mehr als 2.600 Zuschauern in der „Hala Tivoli“ mit zwei Toren im Rückstand, doch am Ende jubelten sie zum zweiten Mal binnen 24 Stunden. Nach einer hart erkämpften Partie gewannen Helfer und Co. mit 4:3 nach Verlängerung. Sie haben nun eine ganze Serie an Match-Pucks, um diese Finalserie für sich zu entscheiden.

Vor den Toren herrschte immer wieder wildes Wirrwarr, am Ende behielt der HCP den Durchblick.


Der HC Pustertal, der mit umgestellten Offensivblöcken auflief, hatte zu Beginn große Schwierigkeiten, sein Spiel aufzuziehen. Nachdem Marko Virtala im Eins-gegen-Eins an HKO-Goalie Us scheiterte, nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand. In der 17. Minute konnten die Wölfe die Scheibe an der Bande nicht kontrollieren, sie kam so über Chvatal zu Simsic, der HCP-Goalie Furlong mit einem Backhander bezwang. 1:0 für Olimpija.

Helfer leitet die Aufholjagd ein

Nach dem ersten Seitenwechsel sollte es für die Brunecker noch dicker kommen: Unmittelbar nach Ablauf eines HCP-Powerplays verwertete Ales Music einen Querpass zum 2:0. Nach diesem missglückten Start ins Mitteldrittel nahm Gäste-Coach Mattila ein Time-out. Die Aktion trug gleich Früchte, denn im Anschluss hatte sein Team die erste große Chance zum Anschluss, Raphael Andergassen ließ diese aus kurzer Distanz aber ungenutzt. Beim nächsten Hochkaräter zappelte die Scheibe im Netz: Im Penaltykilling schickte Armin Helfer Andergassen mit einem herrlichen Zuspiel auf die Reise, dieser legte auf Gander ab und dann durften die mehr als 50 Brunecker Fans in Laibach erstmals jubeln. Bereits am Sonntag hatte der Stürmer aus Sterzing per Shorthander getroffen.

Das 2:1 hielt aber nur vier Minuten, ehe Music förmlich mit der Drittelsirene seinen Doppelpack schnürte und neuerlich eine Zwei-Tore-Führung für Olimpija herausschoss. Doch die Wölfe stecken auch dieses Mal nicht auf und kämpften sich im Schlussabschnitt nochmal zurück in die Partie. Als der heute bärenstarke Helfer Us mit einem Handgelenkschuss ins kurze Eck überraschte, nahm die nächste HCP-Aufholjagd konkrete Formen an. Zwei Minuten vor Schluss wurde sie schließlich durch Teemu Virtala komplettiert. Der 35-jährige Finne krallte sich die Scheibe, ließ seine Gegenspieler stehen, zog nach ihnen und traf zum 3:3. Ab in die Overtime!

Traversas finaler Energieanfall

Die erste Verlängerung dieser Finalserie war noch keine zwei Minuten alt, als einmal mehr Tommaso Traversa groß in Erscheinung trat. Der Stürmer aus Turin, der sich vor zwei Jahren mit Ritten zum Meister gekürt hat, startete einen unwiderstehlichen Coast-to-Coast-Lauf und schloss diesen eiskalt ab. Es war der „plötzliche Tod“ der Slowenen und Pustertals dritter Finalsieg!

Die Serie übersiedelt nun wieder nach Bruneck, wo der HCP am Mittwoch die große Chance hat, sich vor heimischem Publikum zum Meister der Alps Hockey League zu küren.

HK Olimpija – HC Pustertal 3:4 n.V.
HKO: Us (Spreitzer); Kranjc-Vidmar, Kristjan Cepon-Planko, Zorko-Svete, Mark Cepon-Brus; Zajc-Music-Pesut, Jezovsek-Rajsar-Koblar, Simsic-Orehek-Chvatal, Koren-Bohinc-Ulamec
Coach: Vnuk

HCP: Furlong (Stoll); Helfer-Corbett, Leitner-Hofer, Althuber-Elliscasis; Traversa-Andergassen-Gander, Oberrauch-Teemu Virtala-Marko Virtala, Lukas De Lorenzo-Berger-Alex De Lorenzo, Brunner-Großgasteiger-Piroso
Coach: Mattila

Tore:
1:0 Nik Simsic (16.20), 2:0 Ales Music (21.40), 2:1 Markus Gander (35.13), 3:1 Ales Music (39.59), 3:2 Armin Helfer (49.19), 3:3 Teemu Virtala (57.34), 3:4 Tommaso Traversa (61.56)

Zuschauer:
2.641

Best-of-Seven-Serie:
1:3

Autor: fop

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