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Top-Scorer Matt Wilkins und Kevin Lindskoug gehörten auf ihren Positionen zu den besten. © Andreas Senoner Photography

Von Top-Scorern & bösen Buben: Diese Cracks prägten die Liga

Welcher Spieler erzielt die meisten Punkte? Welcher Schlussmann entschärft die meisten Schüsse? Und welcher Crack schmort am häufigsten auf der Strafbank? Unsere AlpsHL-Übersicht liefert die Antwort.

Diese AlpsHL-Saison war keine gewöhnliche. Und das nicht nur wegen des Coronavirus. Es war die bislang ausgeglichenste Spielzeit in der Ligahistorie, diejenige mit den meisten Treffern und den größten Überraschungen. Und wohl auch jene mit dem höchstem Niveau. Das hat mit den stärker werdenden Legionären zu tun, vor allem aber mit der steigenden Professionalität bei den heimischen Teams.

Die Top-Scorer
Wenn jemand vor der Saison behauptet hätte, dass Gröden-Crack Matt Wilkins zum fleißigsten Punktesammler avanciert, dann hätten viele Eishockey-Fachleute mit dem Kopf geschüttelt. Von der Oberliga gekommen, lernte er den gegnerischen Abwehrreihen das Fürchten. 89 Punkte in einer Saison - und damit mehr als 2 Zähler pro Spiel - sind noch keinem Crack in dieser Liga gelungen. Sein Sturmpartner Brad McGowan und Broncos-Center Slater Doggett brachten es auf beachtliche 86 Zähler, Mathieu Lemay, ebenfalls in Sterzing unter Vertrag, bestach mit 85 Punkten. Der beste Südtiroler war einmal mehr Alex Frei (52).

Mathieu Lemay war eine der Attraktionen der Liga. © Oskar Brunner

Die Top-Torjäger
Einen „Sniper“ wie Sterzings Doggett hat die Liga bisher noch nicht gesehen und erlebt. Der mit einem unglaublichen Schuss ausgestattete Kanadier versenkte die Hartgummischeibe in der vergangenen Saison als wäre es das Einfachste der Welt. 42 (!) Treffer in 44 Partien ist eine Marke, die so schnell nicht gebrochen wird. Hinter dem Mann aus Oakville klassierten sich - wie konnte es anders sein - McGowan (37), Wilkins (36) und Lemay (35). Frei zog sich als bester Südtiroler mit 24 Treffern ebenfalls gut aus der Affäre.
Die Top-Vorlagengeber
Und wer nun denkt, dass diese Wertung ebenfalls einer der 4 genannten Kanadier anführt, liegt falsch. Der Assist-König der Liga ist nämlich der frühere Sterzinger Jure Sotlar, in der abgelaufenen Saison in Zell am See aktiv. Der quirlige, spielintelligente Slowene assistierte 59 Mal seine Mitspieler - ein Rekord. Hinter Sotlar belegt Wilkins (53) Platz 2, dann folgt der in Südtirols bestens bekannte Dylan Stanley (52). Dessen Statistik ist besonders beeindruckend, da er verletzungsbedingt 8 Partien verpasste. Ritten-Crack Simon Kostner führt mit 34 Vorlagen die Südtiroler Wertung klar an.
Die Top-Goalies

Colin Furlong ist ohne Zweifel der beste Torhüter der Liga. © Leo Holzknecht / Optic Rapid/I. Foppa

Wenig überraschend hat HCP-Goalie Colin Furlong in dieser Wertung zum zweiten Mal in Folge die Nase vorn. Und das, obwohl er im Schnitt mehr Treffer kassiert hat, als Laibachs Einsergoalie Zan Us. Weil Furlong aber deutlich mehr Schüsse abwehren musste, ist seine Quote (93,5%) höher. Jene von Us liegt bei starken 92,5%. Zusammen mit Feldkirchs Alex Caffi hält er Rang 3 inne. Hinter Furlong rangiert Ritten-Goalie Kevin Lindskoug. Seine Fangquote ist mit 92,9% ebenfalls exzellent.
Die bösen Buben
Derjenige Spieler, der in dieser Saison die meisten Strafminuten kassiert hat, hört auf den Namen Dominic Haberl (EHC Lustenau). 96 sind es an der Zahl. „Abgeschlagen“ auf Rang 2 liegt Fassa-Spieler Michele Marchetti (78), der 2 Matchstrafen, aber nur 14 kleine Strafen absitzen musste. Valentin Hämmerle weist eine ähnliche Statistik vor. Ihm stehen 76 Strafminuten zu Buche.

Autor: leo

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