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Simon Berger & Co. überzeugten, schieden aber dennoch aus. © Optic Rapid/I. Foppa

Wölfe kämpfen tapfer, müssen Saison aber beenden

Trotz einer aufopferungsvollen Leistung ist mit dem HC Pustertal auch die letzte Südtiroler Mannschaft in der Alps Hockey League ausgeschieden. Die Wölfe mussten sich am Samstagabend Lustenau knapp aber doch geschlagen geben.

Weil der Modus der Playoff-Serie aufgrund des verspäteten Starts angepasst wurde und das HCP-Aus damit schon nach zwei verlorenen Spielen feststeht, verabschieden sich die Wölfe ohne den begehrten AlpsHL-Titel aus dem Rienzstadion. Denn durch das 1:3 steht fest, dass die Wölfe dort kein weiteres Spiel bestreiten werden. Ab kommender Saison ist das neue Stadion in Bruneck das HCP-Zuhause.


Am Samstag musste Wölfe-Coach Luciano Basile neben Stephen Lee, Massimo Carozza, Luke Pither, Alex De Lorenzo Meo, Max Oberrauch, Viktor Schweitzer und Davide Conci, die bereits im ersten Spiel gefehlt hatten, auch noch Ivan Althuber vorgeben. Mit gerade Mal 15 Feldspielern wollten die Schwarzgelben dennoch das Unmögliche möglich machen und ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen. Zunächst schien den Südtirolern dies zu gelingen: Sie agierten aus einer gesicherten Defensive und zwangen Lustenau-Goalie Lukas Reihs mit Distanzschüssen zu vielen Paraden, allerdings hatte dieser zumeist freie Sicht und damit leichtes Spiel. Auf der Gegenseite ließ der HCP durch das disziplinierte Defensivverhalten Lustenau kaum zur Entfaltung kommen.

Umstrittener Hofer-Treffer
Angesichts dieser bis hierhin starken Vorstellung war es umso bitterer, dass die Hausherren in der 27. Minute in Führung gingen: Der omnipräsente D’Alvise tankte sich durch die HCP-Zone, spielte einen scharfen Pass zur Mitte, wo Maximilian Wilfan am schnellsten reagierte und Colin Furlong das Nachsehen gab. Die Reaktion der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur vier Zeigerumdrehungen später hämmerte Armin Hofer im Powerplay den Puck ins Kreuzeck. Allerdings hatte die Aktion einen faden Beigeschmack, weil David Slivnik seit geraumer Zeit verletzt am Boden lag. Nichtsdestotrotz war das 1:1 zu diesem Zeitpunkt hochverdient. In der Folge entwickelte sich ein rasantes Spiel, in dem beide Teams teils leichtfertig mit ihren Chancen umgingen – auch wenn Furlong und Reihs stets achtsam waren.

Im Schlussdrittel schwanden bei den Wölfen allmählich die Kräfte, Lustenau übernahm das Kommando – ohne jedoch große Torgefahr zu erzeugen. Dennoch waren es die Österreicher, die wieder vorlegten. Arturs Ozolins umkurvte in der 54. Minute das Gehäuse, bediente den freistehenden Elias Wallenta, der Furlong mit einem platzierten Direktschuss bezwang. Die Schwarzgelben vergaben danach durch Simon Berger die große Chance auf den Ausgleich – die Entscheidung. Denn Martin Grabher-Meier erzielte mit einem Empty-net-Treffer kurz vor Schluss das 3:1, das das Ende der HCP-Saison bedeutete.
AlpsHL: Die Partie vom Samstagabend
EHC Lustenau – HC Pustertal 3:1
Tore: 1:0 Wilfan (26.12), 1:1 Hofer (30.04), 2:1 Wallenta (53.01), 3:1 Grabher-Meier (59.47)
Endstand in der Serie: 2:0

Schlagwörter: Eishockey

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