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Setzte an einem erfolgreichen Abend den Schlusspunkt: Adam Giacomuzzi. © Max Pattis

Ritten erteilt Lustenau eine Lehrstunde auf dem Eis

Am Donnerstagabend waren die Rittner Buam und der HC Gherdëina in der Alps Hockey League im Einsatz. Während sich die Rittner im Topspiel gegen Lustenau souverän durchsetzten, hatten die Grödner in der Overtime das Nachsehen.

Die Rittner Buam traten nahezu in Bestbesetzung zum Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Lustenau an. Coach Santeri Heiskanen, der Jake Smith im Kasten aufstellte, musste im „Ländle“ lediglich Michael Lang vorgeben. Doch das hochkarätige Aufeinandertreffen wurde seinen Erwartungen im Startdrittel nicht gerecht. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend, richtig gute Torchancen waren spärlich gesät.


Dafür ging es im zweiten Spielabschnitt ab Mitte des Drittels so richtig zur Sache. Zunächst zündete Alex Frei auf dem linken Flügel den Turbo und überwand Hanses mit etwas Glück zur 1:0-Führung (29.46). Kurz darauf gingen die Wogen hoch, als Pechlaner einen Gegner von hinten checkte und postwendend von Slivnik selbst einen Check gegen den Kopf kassierte. Während Pechlaner mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kabine musste, ging es für Slivnik für insgesamt vier Minuten in die Kühlbox. Kurz darauf bekam auch noch Frei eine Zeitstrafe aufgebrummt.

Doch ins Tor trafen die dezimierten Rittner. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Markus Spinell und Kapitän Simon Kostner netzte die Nummer 22 zum 2:0 ein (34.10). Die Blau-Roten können aber auch Powerplay: 158 Sekunden später war wieder Markus Spinell zur Stelle, dieses Mal mit einem präzisen Schuss. Kurz vor Spielende stellte Giacomuzzi nach einer schön und schnell vorgetragenen Puck-Stafette den 4:0-Endstand her. Damit war auch das dritte Rittner Shutout dieser Saison perfekt, das sich Jake Smith gutschreiben lassen konnte. Durch den Sieg konnte Ritten an Lustenau vorbeiziehen und den zweiten Rang fixieren.

Gröden verliert nach großem Kampf
Der HC Gherdëina bewies hingegen bei den Zeller Eisbären durchaus Comeback-Qualitäten. Zweimal gerieten die Südtiroler in Rückstand, konnten diesen aber stets wieder egalisieren. Max Oberrauch stellte vor Ablauf des zweiten Drittels die erstmalige Führung der Gäste her (35.02), Bradley James McGowan erhöhte im dritten Spielabschnitt sogar auf 4:2 (40.58).

Doch dieses Mal ließ sich Zell nicht unterkriegen und verkürzte in Person von Antons Sinegubovs (42.59). Nur wenige Sekunden vor Schluss gelang den Hausherren durch Tobias Dinhopel sogar noch der Ausgleich (59.38). Damit ging es in die Overtime, welche Frederik Widen zugunsten der Eisbären entschied (62.30). Damit konnte Gröden auch den zweiten Vergleich der Saison mit Zell nicht für sich entscheiden. In der Tabelle liegt der HC nach wie vor auf Platz 6.
Alps Hockey League: Die Spiele vom Donnerstag
Lustenau – Ritten 0:4
0:1 Frei (29.46), 0:2 Spinell (34.10), 0:3 Spinell (36.08), 0:4 Giacomuzzi (58.39)

Zell – HC Gherdëina 5:4 (OT)
1:0 Rajala (7.06), 1:1 Selan (9.50), 2:1 Rajala (11.16), 2:2 McGowan (25.33), 2:3 Oberrauch (35.02), 2:4 McGowan (40.58), 3:4 Sinegubovs (42.59), 4:4 Dinhopel (59.38), 5:4 Widen (62.30)

Pos.NameSpielePunkte
1.Jesenice2562
2.Rittner Buam2452
3.EHC Lustenau2550
4.HC Asiago2348
5.Salzburg II2846
6.HC Gherdëina2440
7.SG Cortina2538
8.HC Fassa2537
9.Zell am See2537
10.HC Meran2432

Schlagwörter: Eishockey

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