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Joachim Ramoser, hier im Dress des Nationalteams, sorgte mit einem Check für unschöne Schlagzeilen. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK

Außendienst | Dieser Ramoser-Check sorgt für Schlagzeilen

In unserer wöchentlichen Rubrik werfen wir einen Blick auf das Abschneiden der heimischen Eishockey-Spieler jenseits der Südtiroler Landesgrenzen. Diesmal im Mittelpunkt: Die turbulente Woche des Joachim Ramoser.

Lange Zeit fiel Ramoser aufgrund einer hartnäckigen Schulterverletzung aus, am 2. Februar gab er sein Comeback und stellte sofort unter Beweis, dass er wieder ganz der Alte ist. Nürnberg-Coach Kurt Kleinendorst sah dies genauso und stellte den Rittner am Donnerstag gegen die Adler Mannheim in der 1. Linie auf. Der 24-Jährige lieferte und sorgte mit seiner Geschwindigkeit und körperlichen Präsenz für mächtig Wirbel, ehe er die Kontrolle verlor.

Ein Check gegen den Kopf (ab Minute 1.15 im Video) von Mannheims Brent Raedeke wurde zurecht mit einer Spieldauerstrafe geahndet. Das 5-minütige Powerplay nutzten die Adler aus und wandelten einen 0:1-Rückstand schlussendlich in einen 5:1-Sieg um. Glücklicherweise zog Ramosers Foul keine Spielsperre nach sich.

Nürnberg und Augsburg auf Kurs
Nur 3 Tage später hatte der Südtiroler aber wieder Grund zum Jubeln. Zu Hause gegen Schlusslicht Schwenningen feierten er und die Ice Tigers einen ungefährdeten 5:2-Sieg. In der Tabelle liegt Nürnberg auf Rang 9 - und somit auf einen Playoff-Platz.

Alex Trivellato und die Krefelder Pinguine rangieren auf Rang 12. Für den Leiferer ist die Saison nach dem Grunddurchgang höchstwahrscheinlich schon beendet. Der noch immer verletzte Alex Lambacher kann mit den Augsburger Panther indes von den Playoffs träumen. Die Süddeutschen sind Zehnte.
Hochkofler mit Boxkampf
Auch Peter Hochkofler ließ es krachen: Der Eppaner lieferte sich gegen die Vienna Capitals mit Philippe Lakos einen Faustkampf und wurde - genauso wie Ramoser - vom Eis geschickt. Seine Mannschaftskameraden hat es offensichtlich motiviert, denn die Bullen gewannen mit 4:2.

Für Andreas Bernard läuft es bei MAC Ujbuda in der höchsten slowakischen Spielklasse dagegen nicht gut. Gegen Kosice, Poprad und Slovan Bratislava ging seine Mannschaft in der abgelaufenen Woche 3 Mal en suite als Verlier vom Eis, der Kalterer stand dabei immer zwischen den Pfosten. In der Tabelle belegen die Ungarn den drittletzten Rang.

Das Ramoser-Foul (ab 1.15):

Autor: leo

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