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Jaroslav Hübl hütete drei Jahre lang das Bozner Tor. © APA / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Bozens Meister-Goalie in der deutschen Provinz

Für viele Südtiroler Eishockeyfans ist er bereits vor Jahren von der Bildfläche verschwunden, doch Jaroslav Hübl hat auch mit 38 Jahren noch längst nicht genug. An diesem Mittwoch hat er in der deutschen Oberliga einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Das große Karriere-Highlight von Jaroslav Hübl hat sich an Dienstag zum siebten Mal gejährt: Am 13. April 2014 kürte sich der tschechische Torhüter mit dem HC Bozen zum EBEL-Meister. Mit teils überragenden Vorstellungen führte er die Foxes in deren Premierensaison zum Titel und erarbeitete sich dadurch einen kleinen Legendenstatuts. Insgesamt sammelte Hübl beim HCB in drei Jahren 183 Einsätze, ehe er 2016 in die höchste tschechische Liga wechselte. Daraufhin folgten zwei Jahre bei den Fischtown Penguins in der DEL und zwei weitere Spielzeiten bei Zweitligist EV Landshut.


Da für den Tabellenletzten aus Bayern die Saison vorzeitig beendet und sein Vertrag damit ausgelaufen ist, stand Hübl nun ohne Verein da. Ans Aufhören will der 38-jährige Routinier aber nicht denken, im Gegenteil: Am Mittwoch präsentierten Blue Devils Weiden Hübl als neuen Schlussmann. „Wir haben mit Jaro Hübl einen Top-Torwart mit enormer internationaler Erfahrung bekommen, der auch schon die Meisterschaft in der EBEL gewinnen konnte“, wird Ken Latta, der Sportliche Leiter der Blue Devils, auf der Klub-Homepage zitiert.

Weiden geht in der Oberliga, also der dritthöchsten Liga Deutschlands, auf Punktejagd. Die Kleinstadt in der bayrischen Oberpfalz liegt unweit der tschechischen Grenze und nur rund 150 Kilometer von Chomutov, Hübls Geburtsort, entfernt.

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