h Eishockey

Markus Gander konnte kaum Akzente setzen Phil De Simone spielte mit einer Schutzmaske Bozen bejubelt den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer

Der HCB Südtirol muss sich auch Znojmo geschlagen geben

Nicht einmal 24 Stunden nach der 1:2-Heimniederlage gegen Dornbirn stand der HCB Südtirol am Samstagabend neuerlich in der Eiswelle auf dem Eis. Dieses Mal war Znojmo zu Gast. Für die Foxes setzte es vor nur 752 Zuschauern die nächste, die insgesamt fünfte, Niederlage (in sechs Partien). Der tschechische Klub gewann 4:2. Damit bleibt der HCB immer noch ohne Heimsieg.

Coach Simioni konnte im Heimspiel gegen Orli Znojmo auf Phil De Simone setzen, der mit einer Schutzmaske auflief und gemeinsam mit Schofield und Insam die dritte Linie bildete. Allerdings fehlten dem Übungsleiter Hell, Hofer und Miglioranzi.

Die Weiß-Roten waren bemüht, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Doch so richtig in Fahrt kamen die Hausherren nie, die große Schwächen im Überzahlspiel vorwiesen und auch mit zwei Mann mehr nur zu einem einzigen Torabschluss kamen. Gander vergab diese Möglichkeit jedoch. Znojmo spielte hingegen sehr geordnet und schlug bei der ersten sich bietenden Gelegenheit eiskalt zu. Als Lee auf der Strafbank saß, waren gerade einmal 24 Sekunden gespielt, da netzte Pavel Rosa ein (9.22).


Schofield gleicht aus

Bozen zeigte sofort eine Reaktion und kam zum Ausgleich. Dieses Mal nutzten die Foxes eine Überzahlsituation aus, als Nesbitt Schofield mustergütig bediente und dieser keine Mühe hatte, den Puck im Kasten der tschechischen Gäste unterzubringen. Es war Bozens erster Treffer in der heimischen Eiswelle in der Saison 2014/15. Allerdings war dies nur ein Strohfeuer, denn im Anschluss konnten die Talferstädter keine nennenswerten Möglichkeiten mehr herausspielen und riskierten sogar den zweiten Gegentreffer. 30 Sekunden vor Schluss verhinderte Hübl mit einer Großtat auf Stach das mögliche 1:2.

Nach der ersten Drittelpause ließ Stach seine zweite Chance nicht aus. Als Nesbitt in der Kühlbox schmorte, zog dieser ab und Gander fälschte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab. Bozen musste wieder von vorne beginnen. Allerdings waren die Angriffsbemühungen der Hausherren vorhersehbar, der Spielaufbau viel zu langsam und deshalb hatte Znojmo keine Mühen, den EBEL-Meister in Schach zu halten. Trotzdem kamen die Bozner zu zwei Möglichkeiten mit Cullen und Nesbitt, aber der Puck wollte nicht ins gegnerische Tor gehen. In der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts probierten es auch Egger und Zanette – ohne Erfolg.


Znojmo abgebrüht

Im Schlussdrittel gelang Znojmo sogar der dritte Treffer, neuerlich fiel er im Powerplay. Dieses Mal war Roman Tomas zur Stelle (44.). Doch Bozen steckte nicht auf und kam in der 48. Minute zum Anschlusstreffer. Paul Zanette gab Nechvatal das Nachsehen.

In der Schlussphase konnten die Foxes 1.44 Minuten mit zwei Mann mehr agieren, doch der Ausgleichstreffer glückte ihnen nicht. Auch das Herausnehmen von Goalie Jaroslav Hübl brachte nichts mehr – im Gegenteil: Adam Havlik machte 46 Sekunden vor Schluss mit dem 4:2 ins leere Tor alles klar.

Für den HCB Südtirol setzte es im sechsten Saisonspiel die fünfte Niederlage.


HCB Südtirol – Orli Znojmo 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)

HCB Südtirol:
Hübl (Cortese); Egger-Oberdörfer, Galvins-Lee, McMonagle-Crowley; Cullen-Nessbitt-Keller, Bernard-Gander-Pance, Schofield-DeSimone-Insam, Sisca-Zisser-Zanoski, Zanette
Coach: Mario Simioni

Orli Znojmo: Nechvatal (Cikanek); Boruta-Sova, Pavlikovsky-Baca, Grof-Stach, Nemcik-Klimicek; Bartos-Beroun-Seda, Pucher-Lattner-Havlik, Rehus-Rosa-Tomas, Fiala-Cip-Novak
Coach: Jiri Reznar

Schiedsrichter:
Smetana, Nicolic (Johnston, Johnstone)

Tore: 0:1 Pavel Rosa (09.22PP), 1:1 Rick Schofield (12.03PP), 1:2 Lubomir Stach (21.11PP), 1:3 Roman Tomas (43.11PP), 2:3 Paul Zanette (47.59), 2:4 Adam Havlik (59.14/EN)


Die Tabelle:

1. Red Bull Salzburg 10 Punkte
2. Vienna Capitals 8
3. Black Wings Linz 8
4. Graz 99ers 7
5. SAPA Fehervar 6
6. Villacher SV 4
7. Orli Znojmo 4
8. Innsbrucker Haie 4
9. Dornbirner EC 4
10. HCB Südtirol 2
11. Klagenfurter AC 2
12. Olimpjia Ljubljana 2

Autor: sportnews

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