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Marco Insam und Bernd Brückler treffen am Freitag wieder aufeinander (Fotos: redbull) Anton Bernard im Duell mit Andreas Kristler

Die Jagd auf den HC Bozen kann beginnen

Am Freitagabend startet der HCB Südtirol in seine zweite Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. Zum Meisterschaftsauftakt muss die neu zusammengewürfelte Truppe von Trainer Mario Simioni ausgerechnet an den Ort des letztjährigen Triumphs: Die Salzburger Eisarena.

Besser hätten es die Liga-Funktionäre bei der Zusammenstellung des Spielkalenders nicht treffen können: Die Saison 2014/15 beginnt genau so, wie die alte aufgehört hat. Nämlich mit dem Duell HC Bozen gegen Red Bull Salzburg. Waren die Südtiroler im Vorjahresfinale noch der krasse Außenseiter, so reisen sie diesmal mit der breiten Brust eines Titelverteidigers in die Mozartstadt. Zwar gehen die „Bullen“ aufgrund ihrer Transferkampagne erneut als großer Favorit ins Duell, doch der HCB brauch sich keinesfalls zu verstecken. Das haben die beiden jüngsten Auftritt in der Champions League gezeigt. Obendrein schicken die Weiß-Roten in diesem Jahr, zumindest auf dem Papier, eine noch stärkere Mannschaft ins Rennen.

Am Freitag wird Neo-Coach Simioni erstmals eine Art Bestbesetzung aufs Eis schicken. Lediglich die angeschlagenen Philip DeSimone und Rick Schofield werden fehlen. Sie haben zwar wieder das Training aufgenommen, ein Einsatz käme aber deutlich zu früh. Dafür werden Sean McMonagle, Guntis Galvins und Justin Keller ihr Debüt im HCB-Dress geben. Selbiges gilt für den jüngsten Neuzugang Tom Zanoski.


Tom Zanoski springt ein

Der 30-jährige Kanadier mit kroatischen Wurzeln wurde mit einem einmonatigen Tryout-Vertrag ausgestattet. Er soll in den ersten Spielen die Offensivposition von DeSimone einnehmen. Der Deal scheint gut überlegt, denn Zanoski kommt mit der Empfehlung von 125 EBEL-Spielen nach Bozen. Für Zagreb, Klagenfurt und Linz sammelte er insgesamt 62 Skorerpunkte. Zudem brachte es der Flügelstürmer bislang auf 44 AHL-Einsätze (12 Punkte) und 162 Begegnungen in der ECHL (130 Punkte). Im abgelaufenen Saisonfinale lief er für den schwedischen Zweitligisten Troja-Ljungby auf. Zanoski wird am Donnerstag in Bozen eintreffen und mit der Mannschaft die Fahrt zum ersten Meisterschaftspiel in Angriff nehmen. Dieses wird übrigens ab 19.30 Uhr live von ServusTV übertragen.


Heimdebüt gegen Villach

Nur zwei Tage nach dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt im Salzburger Volksgarten kommt es für den HCB zum nächsten Wiedersehen mit einem Playoff-Gegner aus dem Vorjahr. Am Sonntag (18.45 Uhr) muss der Titelverteidiger bei seiner Heim-Premiere in der Liga gegen Villach ran. Die Kärntner werden alles versuchen, die Halbfinalniederlage aus dem Vorjahr vergessen zu machen und die volle Punkteausbeute aus der Eiswelle zu entführen. Dabei kann der VSV mit Mark Santorelli auf einen Bozner Meisterspieler setzen. Dies nur als kleines Detail am Rande, das dem Saisonauftakt des HC Bozen aber weitere Brisanz verleiht.



Der 1. EBEL-Spieltag (Freitag, 19.15 Uhr):

Orli Znojmo – Vienna Capitals (18.30 Uhr)
SAPA Fehervar – Villacher SV
Graz 99ers – Dornbirner EC
Innsbrucker Haie – Black Wings Linz
Klagenfurter AC – Olimpija Ljubljana
Red Bull Salzburg – HCB Südtirol (19.30 Uhr)


Der 2. EBEL-Spieltag (Sonntag, 17.30 Uhr):

Graz 99ers – Black Wings Linz
Dornbirner EC – Olimpjia Ljubljana
Vienna Capitals – SAP Fehervar
Orli Znojmo – Red Bull Salzburg
Innsbrucker Haie – Klagenfurter AC (17.40 Uhr)
HCB Südtirol – Villacher SV (18.45 Uhr)

Autor: sportnews

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