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Klagenfurt konnte die Final-Serie ausgleichen. © APA / GERT EGGENBERGER

Defensiv überragender KAC schlägt zurück

Im EBEL-Finale konnte der KAC am Dienstagabend gegen die Vienna Capitals zurückschlagen. Der Rekordmeister bezwang die Wiener vor knapp 5.000 Zuschauern mit 1:0 und glich in der „best of seven“-Serie zum 1:1 aus.

Der KAC, der die Viertelfinal-Serie gegen den HCB Südtirol mit 4:1 gewonnen hatte., begann zwei Tage nach dem 2:3 nach Verlängerung furios. In den ersten vier Minuten gab es drei große Chancen, Keeper Jean Philippe Lamoureux ließ sich aber nicht bezwingen. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe die Kärntner jubeln durften. Es bedurfte eines durch Stefan Geier abgefälschten Schusses von Adam Comrie von der blauen Linie, um den US-Amerikaner zu bezwingen.

Schenkten sich nichts: Thomas Hundertpfund (links) und Kelsey Tessier. © APA / GERT EGGENBERGER

KAC überzeugt defensiv

Der zweifache Meister aus Wien agierte im zweiten Abschnitt viel aggressiver, gewann mehr Zweikämpfe und kreierte auch mehr Chancen. KAC-Goalie Lars Haugen vermied aber in dieser Phase ebenso einen Gegentreffer wie im Schlussdrittel. Der KAC sicherte den Vorsprung ab, tat aber kaum noch etwas für die Offensive. Dennoch brachten die Hausherren das 1:0 über die Zeit, die beste Defensive triumphierte über die beste Offensive der Liga.
„Hartes Stück Arbeit“
„Es war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Thomas Hundertpfund auf Sky. „Aber mit dem Rückhalt von Lars Haugen haben wir es wieder einmal geschafft. Das müssen wir jedoch schnell abhaken, der Fokus liegt auf dem nächsten Spiel am Donnerstag.“

KAC – Vienna Capitals 1:0
Tor: 1:0 Geier (17.17).
Stand in der „Best-of-Seven“-Serie: 1:1

Autor: am/apa

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