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Sébastien Piché verteidigte einst für den HCB. © APA / GERT EGGENBERGER

Ex-Bozner Piché und Pance verlassen die EBEL

Sébastien Piché und Ziga Pance, die in der Saison 2013/14 mit dem HC Bozen Südtirol die Meisterschaft gewinnen konnten, werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr in der Erste Bank Eishockey Liga auflaufen.

Weltklassespieler machten den Unterschied
Der Kanadier Piché wechselte zu Beginn der Saison 2013/14 aus der Nordamerikanischen ECHL zu den Boznern in die EBEL. Die „Foxes“ waren damals der Liganeuling und niemand traute ihnen das ganz große Ding zu. Aber am Saisonende konnten sie sich in einem spannenden Finale gegen Salzburg den Titel sichern.

Im gleichen Sommer wechselte auch Ziga Pance nach Südtirol. Der slowenische Offensivmann brachte einige Jahre EBEL-Erfahrung mit. Zuvor spielte er für seinen Jugendverein Olimpija Ljubljana, mit dem er jedoch nie die EBEL gewinnen konnte.

Ziga Pance im Jubel mit seinem damaligen Teamkollegen Marco Insam. © APA/epa / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Geballte Offensivpower
Der angriffsstarke Defensivspieler Piché wurde, mit seinen13 Toren und 41 Assists, zu einem der wichtigsten Spieler des HCB während der Meistersaison. Aber auch der slowenische Nationalspieler Pance war, mit seinen 30 Scorerpunkten und dem entscheidenden Tor im Finale, maßgeblich am Erfolg beteiligt.
Keine Zukunft in der EBEL
Bei Sébastien Piché folgte auf den Meistertitel mit Bozen der Wechsel zum Ligakonkurrenten Linz. Nach vier Saisonen in Oberösterreich verlässt der 30-Jährige die EBEL und wird in Zukunft in der tschechischen Liga beim HK Hradec Kralove sein Glück versuchen. Ziga Pance hingegen blieb den „Foxes“ eine weitere Saison erhalten, bevor er innerhalb der Liga zu Villach wechselte. Nach den Stationen bei Klagenfurt und Dornbirn, wird der 29-Jährige in der kommenden Saison in Ungarn bei DVTK Jegesmedvék auflaufen.

Autor: jt

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